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Ferrari 499P Le Mans Hypercar zeigt sich mit Twin-Turbo-V6

Die Lackierung erinnert an die 1970er Jahre ...

Ferrari 499P (2022)

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

31. Okt. 2022 um 08:02 Uhr

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Nach langem Warten hat Ferrari sein neues Le-Mans-Hypercar enthüllt, das nächstes Jahr in der FIA World Endurance Championship (WEC) antreten wird. Das Team aus Maranello hat sich für den Namen "499P" entschieden, um an die Nomenklatur anzuknüpfen, die es seit Jahrzehnten verwendet. "499" bezieht sich auf den Hubraum in Kubikzentimetern jedes Zylinders, während das "P" für Prototyp steht. Das Herzstück? Ein 3,0-Liter-V6 mit zwei Turboladern ...

Obwohl der Sechszylinder dieselbe 120-Grad-Architektur aufweist wie der Motor des 296 GTB beziehungsweise des GT3, erklärte Ferrari, dass es "nicht derselbe Motor" ist. Ferdinando Cannizzo, Leiter der Design- und Entwicklungsabteilung des Ferrari Attivita Sportive GT Sportwagens, sagte, dass der Motor strukturell anders aufgebaut ist und der V6 ausgewählt wurde, weil er leicht und kompakt ist.

Ferrari 499P (2022)

Ferrari 499P

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Der Verbrenner in der Mitte des Hecks entwickelt eine maximale Leistung von vorschriftsmäßigen 680 PS. Er arbeitet mit einem vorne angebrachten Elektromotor mit einer Leistung von 200 kW zusammen, der seine Energie aus einer aus der Formel 1 stammenden 900-Volt-Batterie bezieht, die beim Verzögern und Bremsen aufgeladen wird. Der Antriebsstrang ist an ein sequentielles Siebengang-Getriebe gekoppelt.

Der 499P, der bei den Ferrari Finali Mondiali in Imola vorgestellt wurde, weist Designmerkmale des Daytona SP3 auf und ist in Anlehnung an den 312PB der frühen 1970er Jahre rot mit gelben Akzenten lackiert. Die beiden Fahrzeuge tragen die Rennnummern #50 und #51, wobei erstere für ein halbes Jahrhundert steht, seit das tänzelnde Pferd das letzte Mal in Le Mans an einem Rennen der Königsklasse teilnahm. Die letztgenannte Nummer ist einfach eine häufige Nummer, die von Ferrari-Rennwagen in GT-Rennen verwendet wird.

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Der 499P hat mehr als 12.000 Kilometer an Testfahrten mit zwei Prototypen absolviert und wird noch vor Jahresende vollständig homologiert sein. Sein Motorsportdebüt ist für Mitte März 2023 beim ersten WEC-Lauf bei den 1.000 Meilen von Sebring geplant.

Quelle: Ferrari

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