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Toyota Mirai für die Berliner Polizei

Wasserstoff-Streifenwagen in der Hauptstadt übergeben

Toyota Mirai - Berliner Polizei

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

30. Jan. 2020 um 19:22 Uhr

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Die Polizei gibt künftig Stoff. Genauer gesagt: Wasserstoff. In Hamburg ist seit Herbst 2019 ein Mercedes GLC F-Cell unterwegs. Die Berliner Polizei kauft jetzt mit dem Toyota Mirai gleich zwei serienmäßige Brennstoffzellenfahrzeuge für den täglichen Einsatz im Streifendienst. Die beiden Limousinen erweitern ab sofort den Fuhrpark der Hauptstadt-Polizei. Die beiden Fahrzeuge wurden von der MCF Motor Company in Berlin nun übergeben.

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Mit der charakteristischen polizeiblauen Beklebung ist der Toyota Mirai auf Anhieb als Streifenwagen erkennbar. Blaulicht im typischen Dachbalkensystem, Martinshorn und Funkvorrüstung sind weitere Merkmale, die für den Einsatz im Revier prädestinieren. Die viertürige Limousine wird künftig insbesondere bei regelmäßigen Kontrollfahrten genutzt, auch für Transport und Beförderung steht das alternativ angetriebene Modell den Beamten zur Verfügung.

Infrastrukturseitig ist Berlin mit gleich fünf Wasserstofftankstellen auf dem Stadtgebiet für den Einsatz der mit wasserstoffbetriebenen Serienfahrzeuge von Toyota gerüstet. Aus diesem Grund unterstützt auch das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) den Kauf der beiden Toyota Mirai.

Toyota Mirai - Berliner Polizei

Ziel des durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzieren Programmes ist es, nachhaltig und gewinnbringend die Verringerung der CO2-Emissionen im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu unterstützen, um Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen. Durch eine umweltentlastende Infrastruktur soll der ökologische Strukturwandel beschleunigt und die Lebens- und Umweltqualität Berlins verbessert werden.

Die beiden Wasserstofftanks des Toyota Mirai ermöglichen dem Hersteller zufolge Reichweiten von über 500 Kilometern pro Tankfüllung auch während der kalten Jahreszeit. Der Tankstopp soll mit drei bis fünf Minuten nicht wesentlich länger dauern als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Verantwortlich ist der Brennstoffzellenantrieb, der Wasserstoff in elektrische Energie umwandelt und damit einen 113 kW/154 PS starken Elektromotor antreibt. Als Emission entsteht dabei lediglich Wasserdampf.

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