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ADAC-Kindersitztest (Oktober 2019): 20 Sitze geprüft

Vier Babyschalen mit zu hohem Schadstoffgehalt sind "mangelhaft"

ADAC Kindersitztest 2019

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 7. Feb. 2020 um 12:21 Uhr

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Update (7. Februar 2020): Der Autokindersitz Mesa i-Size erhielt im Test schlechte Bewertungen, da ein falscher Kindersitz getestet wurde. Der ADAC hat seine Testergebnisse mittlerweile revidiert. Hier die korrekten Ergebnisse:

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12 Modelle mit der Note "gut" und vier weitere mit "befriedigend", die die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich übertreffen: Das ist das Ergebnis des aktuellen Kindersitztests des Automobilclubs ADAC. Dabei wurden 20 Kindersitze aller Größen in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.

Mehr zum Thema Kindersitze:

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ADAC Kindersitz-Test 2018: Vier Sitze mangelhaft

Die beste Sicherheitsbewertung aller seit 2015 getesteten Kindersitze erhielt der „BeSafe iZi Kid X3 i-Size“ (für Kinder von etwa ein bis vier Jahren). Er wurde sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall mit „sehr gut“ benotet. Außerdem erfreulich: Kein Sitz scheitert im Frontalaufpralltest. Der „Hauck iPro Baby mit iPro Base“ kommt seiner Belastungsgrenze allerdings sehr nah, so die Tester. Er hält den Dummy zwar noch zurück, löst sich beim Test aber teilweise von seiner Isofix-Basis. Wird der Sitz ohne Basis mit dem Fahrzeuggurt befestigt, bietet er einen besseren Schutz.

Vier der untersuchten Sitzmodelle mussten aber mit „mangelhaft“ bewertet werden. Der Grund ist der hohe Schadstoffgehalt. Die Bezugsstoffe des „Uppababy Mesa i-Size“ und des „Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base“ enthalten das Flammschutzmittel TCPP. Die gefundene Menge überschreitet den für Spielzeuge geltenden EU-Grenzwert. Beim „Hauck iPro Baby“ und dem „Hauck iPro Baby + iPro Base“ enthalten die Bezugsstoffe Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserzeugende Wirkung zu haben. Auch hier lag der Messwert jeweils über dem für Spielzeug geltenden Grenzwert.

ADAC Kindersitztest 2019

Eltern sollten sich vor dem Kauf eines Kindersitzes über das Angebot informieren, so der ADAC. Dabei sind auch die Vorjahres-Ergebnisse der Kindersitztests hilfreich, da die Hersteller nicht jedes Jahr neue Modelle auf den Markt bringen. Beim Kauf sollte man die in Frage kommenden Modelle direkt im Auto mit dem Kind ausprobieren, empfiehlt der Automobilclub. Denn der richtige Einbau ist für den optimalen Schutz im Fall eines Unfalls besonders wichtig. Außerdem muss der Gurt straff angezogen werden und möglichst nah am Körper liegen. Jacken sollten dabei unter dem Beckengurt herausgezogen werden. Gurte und Rückenstütze müssen für den optimalen Sitz regelmäßig an die Größe des wachsenden Kindes angepasst werden.

Bildergalerie: ADAC Kindersitztest 2019

ADAC Kindersitztest 2019

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ADAC Kindersitztest 2019

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