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Mansory tunt Mercedes-AMG C 63 Coupé

Verblüffend subtile Mansory-Kur mit deutlich mehr Leistung

Mansory tunt C 63 Coupé

Stefan Wagner Stefan Wagner

Von: Stefan Wagner

1. Jun. 2018 um 11:54 Uhr

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Mercedes-AMG hat darauf geachtet, dass sein C 63 Coupé bereits ab Werk eine gewisse Präsenz an den Tag legt. Da sorgt die Meldung, dass die Carbon-Könige von Mansory nun Hand an den breiten Schwabenpfeil gelegt haben, doch gleich für ein bisschen Unbehagen. Zumindest unter Verfechtern des optischen Gleichgewichts. Aber siehe da: Auf hanebüchene Breitbau-Elemente oder hausgroße Spoiler hat der Edel-Tuner diesmal verzichtet. Dieses C 63 Coupé kommt für Mansory-Verhältnisse erstaunlich geschmackssicher daher.

Bodykit bleibt verblüffend dezent
Auch wenn der Kühlergrill etwas anderes sagt, handelt es sich hier laut Mansory bereits um die Facelift-Version des C 63. Selbige kommt eigentlich erst im September 2018 auf den Markt und hat dann den mittlerweile typischen AMG-Panamericana-Grill an Bord. Wie dem auch sei: Das Mansory-Bodykit für die Top-C-Klasse besteht aus einer Frontlippe, einem Frontsplitter und neuen Spiegelkappen. Hinten verziert man den 63er mit einem kleinen Dachspoiler, einer neuen Abrisskante am Heckdeckel sowie einem etwas deftigeren Diffusor. Alle Teile bestehen natürlich aus Carbon.

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Mansory-C-63 kriegt 650 PS
Wer mit den Hinterreifen-mordenden 510 PS und 700 Newtonmeter der Serienversion unzufrieden ist, kann sich ebenfalls vertrauensvoll an die Herrschaften im oberpfälzischen Brand richten. Per Zusatzsteuergerät und neuer Auspuffanlage lässt man dort die Leistung des Vierliter-Biturbo-V8 auf 650 PS und 850 Newtonmeter anschwellen. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 310 km/h. Neue, erstaunlich seriennah aussehende Auspuff-Endrohre gibt es ebenfalls.

Geschmiedete 20-Zöller
In den dicken Radhäusern des Mansory-C-63 drehen sich 20-Zoll-Schmiedefelgen mit 225er- und 255er-Bereifung. Wer will, kann seinen AMG-Benz auch mittels Sportfedern um 30 Millimeter absenken. Beim gezeigten Fahrzeug ist das offensichtlich noch nicht passiert. Was ist nur los mit euch, liebe Mansorianer? Im Interieur setzt der Tuner auf geänderte Alu-Pedale, beleuchtete Einstiegsleisten und bestickte Fußmatten. Wer all-in gehen will, kann sich sein komplettes Interieur aber auch von der hauseigenen Sattlerei umgestalten lassen. Hier gibt es – wenn der Geldbeutel weit genug aufspringt – so gut wie keine Grenzen.

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