Home

Volkswagen

News

Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft

Elektro-Busse sollen Städte von Autos entlasten

Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

4. Dez. 2017 um 11:44 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Autokonzerne waren gestern, Mobilitätsdienstleister sind heute. Unternehmen wie Mercedes oder Volkswagen müssen sich der Zukunft anpassen. Und die bedeutet vielleicht, dass nicht mehr jeder, der mobil sein will, auch zwangsläufig ein Auto besitzt. Manch einer will das nicht, viele andere können es nicht, besonders in den Städten. Car-Sharing ist bereits länger der bekannteste Versuch der Autofirmen, dennoch Geld zu verdienen. Doch in Zukunft wird nicht das Auto geteilt, sondern die Fahrt. So stellt es sich zumindest Moia vor, das ,Mobilitätsunternehmen" von Volkswagen.

Kollektive Beförderung
Zum Zauberwort wird hier ,Ride-Pooling", gewissermaßen die moderne Version des Sammeltaxis. Das bedeutet: Mehrere Menschen mit ähnlichen Start- und Zielpunkten werden abgeholt und befördert. Moia-Chef Ole Harms gibt als Ziel aus, ,bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten." In einem ersten Projekt soll das gesamte Öko-System inklusive Fahrzeug Ende 2018 in Hamburg starten. Es besteht aus einer App, mit dem die Fahrgäste ein Moia-Fahrzeug bestellen und bezahlen können. Schon vor dem Bestellen wird angezeigt, wann ein Fahrzeug zur Verfügung steht und was die Fahrt kosten wird. Ein Pooling-Algorithmus fasst Fahrgäste mit ähnlichem Ziel zusammen, um die Auslastung der Fahrzeuge zu optimieren.

Sammeltaxi mit Luxus-Kabine
Wie solch ein Fahrzeug aussehen wird, zeigt Moia nun. Es handelt sich um einen Elektro-Minibus auf Basis des VW Crafter, in dem sechs Fahrgäste Platz finden. Die Anzahl ist zugunsten eines großzügigen Innenraums bewusst klein gehalten. Dort trifft man auf freistehende Sitze mit großer Beinfreiheit, die zudem bequem erreicht werden können. Auch wer keinen Kontakt mit den übrigen Fahrgästen will, soll sich wohlfühlen, quasi eine Art Business Class auf Rädern. Daher gibt es an jedem Sitz ein dimmbare Leselampe und USB-Anschlüsse, hinzu kommt schnelles WLAN. Für Gepäck gibt es neben dem Fahrer einen gut einsehbaren Extrabereich. Die Reichweite des Moia-Busses beträgt über 300 Kilometer nach dem WLTP-Zyklus, innerhalb von 30 Minuten kann auf 80 Prozent Kapazität aufgeladen werden.

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft

BMW

Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft

10

Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft Moia: Das Sammeltaxi der Zukunft

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



VW Polo: Wie lange wird es den Kleinwagen noch mit Verbrenner geben?



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



VW Golf GTI (2026) im Test: Genügt der Basis-GTI noch?



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Mehr Fahrdynamik für den VW ID. Buzz mit H&R-Gewindefedern



Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...



Der nächste ID. Buzz soll billiger werden