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Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?

3,3 Liter Hubraum, 254 PS und trotzdem erstaunlich sparsam

Bild von: Motor1.com Deutschland

Fabian Grass Fabian Grass

Von: Fabian Grass

20. Okt. um 16:30 Uhr

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Während die Autoindustrie immer kleinere Motoren verbaut oder gleich ganz auf Elektroantriebe setzt, scheint man bei Mazda die Sache etwas entspannter zu sehen. Downsizing? Nicht unbedingt.

Im CX-80 arbeitet ein 3,3-Liter-Reihensechszylinder-Diesel mit 254 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment. Klingt nicht gerade nach Sparmeister. Ist er aber vielleicht doch, wie unser Video oben zeigt.

Bilder von: Mazda

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Schon optisch macht der große Japaner einiges richtig. Statt riesiger Kühlergrills, angedeuteter Lufteinlässe und übertriebener Linien gibt es ein angenehm zurückhaltendes Design. Gegenüber dem kleineren CX-60 ist der CX-80 um 25 Zentimeter gewachsen. Dabei hat Mazda nicht einfach nur die Karosserie gestreckt, sondern auch den Radstand und die Überhänge verlängert. Das schafft Platz für die zweite und dritte Sitzreihe, ohne dass die Proportionen darunter leiden.

Das eigentliche Highlight steckt allerdings unter der Motorhaube. Der Sechszylinder läuft ausgesprochen kultiviert, bleibt angenehm leise und schiebt den großen SUV mit seinen 550 Newtonmetern souverän vorwärts. Ein Sportwagen wird daraus natürlich nicht. Aber genau darum geht es hier auch nicht. Der CX-80 ist eher der Typ entspannter Langstreckengleiter. Einsteigen, den Diesel seine Arbeit machen lassen und möglichst ausgeruht am Ziel ankommen.

Bild von: Mazda

Innen geht Mazda ebenfalls einen etwas anderen Weg. Statt sämtliche Funktionen in einem riesigen Touchscreen zu verstecken, gibt es einen Drehregler und erfreulich viele echte Tasten. Selbst die Klimaanlage bekommt ihren eigenen Bedienbereich. Auch am Lenkrad lassen sich Assistenzsysteme, Medien und Instrumentenanzeige ohne große Fingerakrobatik bedienen. Dazu kommen in der getesteten Takumi-Plus-Ausstattung helles Nappaleder und Echtholz. Das wirkt hochwertig und muss sich vor der etablierten Premium-Konkurrenz keineswegs verstecken.

Unser Testwagen bietet sechs Sitzplätze, darunter zwei sogenannte Captain Seats in der zweiten Reihe. Dort herrschen beinahe schon Wohnzimmerverhältnisse. Neben üppiger Bein- und Kopffreiheit gibt es Sitzheizung, Sitzbelüftung, USB-C-Anschlüsse und Sonnenrollos. Selbst Erwachsene mit rund 1,90 Meter Körpergröße sollten hier auf längeren Reisen bequem unterkommen.

Bilder von: Mazda

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Ganz hinten sieht es allerdings anders aus. Die dritte Reihe reicht für Kinder oder kürzere Strecken, auf langen Reisen dürfte es für Erwachsene aber unbequem werden. Die Sitzfläche liegt ziemlich tief, wodurch die Beine stark angewinkelt sind. Immerhin müssen die Passagiere auch dort nicht auf USB-C-Anschlüsse, Getränkehalter oder eine eigene Beleuchtung verzichten.

Beim Gepäck bleibt der Mazda flexibel. Je nach Sitzkonfiguration passen 258, 687 oder fast 2.000 Liter hinein. Das reicht vom Familienausflug bis zum größeren Möbeltransport. Auch einen Anhänger darf er ziehen, allerdings ist bei 2,5 Tonnen Schluss. Ein BMW X5 schafft hier beispielsweise bis zu 3,5 Tonnen. Da hätte Mazda ruhig noch etwas großzügiger sein dürfen.

Bilder von: Mazda

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Und der Verbrauch? Tatsächlich kamen bei unserem Test gerade einmal 5,1 Liter auf 100 Kilometer zusammen. Für einen großen SUV mit Sechszylinder-Diesel und bis zu sieben Sitzplätzen ist das bemerkenswert. Mazda zeigt damit ziemlich eindrucksvoll, dass weniger Hubraum nicht automatisch weniger Verbrauch bedeuten muss. Zumindest bei dieser Testfahrt ging die Rechnung auf.

Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht. Los geht es bei knapp 56.000 Euro, mit dem Diesel in der Takumi-Plus-Ausstattung sind schnell 70.000 Euro oder mehr fällig. Damit spielt der CX-80 preislich in der Liga von BMW X5, Audi Q7 und Volvo XC90. Ob er dort auch fahrerisch mithalten kann und warum der große Diesel im Test so überzeugt hat, seht ihr oben im Video.

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