Home

Skoda

News

Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...

Becherhalter, Ablageboxen & Co.: Warum teures Zubehör kaufen, wenn man es einfach selbst drucken kann?

Skoda accessories and models from the 3D printer

Bild von: Skoda

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Sönke Brederlow

Veröffentlicht von: Sönke Brederlow

20. Okt. um 14:54 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Erinnern Sie sich noch daran, als es hieß, man würde nie ein Auto aus dem Internet herunterladen? Jetzt ist die Zukunft da. Skoda fordert uns gewissermaßen dazu auf, zumindest ein paar Teile herunterzuladen. Einen kompletten Octavia kann man sich zwar noch nicht in der heimischen Garage in 3D drucken, Becherhalter, Haken und Ablagezubehör aber schon – ohne dafür auch nur einen Cent beim Händler zu lassen.

Tatsächlich hat Skoda einen weiteren Weg gefunden, seine Autos praktischer zu machen, ohne Kunden zusätzlich zur Kasse zu bitten. Der tschechische Autobauer aus dem Volkswagen-Konzern bietet eine wachsende Sammlung kostenloser, 3D-druckbarer Zubehörteile an. Besitzer können die Vorlagen herunterladen, zu Hause ausdrucken und ihre Fahrzeuge um praktische Ablagen und weitere nützliche Details ergänzen.

Die neue Initiative knüpft an die langjährige Simply-Clever-Philosophie der Marke an, bei der durchdachte Details den automobilen Alltag erleichtern sollen. Entwickelt wurden die Zubehörteile von Ingenieuren und Designern im Innovationsinkubator des Herstellers; verfügbar sind sie über Printables.com. Das Beste daran: Man muss kein offizielles Zubehör kaufen und auch nicht warten, bis der Hersteller es produziert. Wer Zugang zu einem 3D-Drucker hat, kann es selbst herstellen.

analyst-nenn-skoda-das-neue-porsche

3D-gedrucktes Zubehör von Skoda

Foto: Skoda

Nützliches Skoda-Zubehör zum Selbstdrucken

Die Sammlung umfasst Becherhalter, Ablageboxen, Kabel-Organizer, Münzboxen, Smartphone-Halterungen sowie Haken für USB-Kabel und Flaschenverschlüsse. Hinzu kommen Haken für Taschen an den Sitzlehnen und weitere kleine Zubehörteile, die verhindern sollen, dass Alltagsgegenstände im Innenraum herumrutschen. Viele der Entwürfe passen in vorhandene Ablagefächer, ohne dass Änderungen am Fahrzeug nötig sind.

Skoda zufolge entfallen durch das Projekt Werkzeugbau, Lagerhaltung und Produktionsvorlaufzeiten, wie sie bei konventionellem Zubehör üblich sind. Besitzer können die herunterladbaren Dateien außerdem an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen – und erhalten damit mehr Flexibilität, als sie Standardprodukte in der Regel bieten. Das Unternehmen hat Zubehör sowohl für aktuelle als auch für eingestellte Modelle entwickelt.

Die Initiative richtet sich also nicht nur an Kunden, die gerade einen Neuwagen kaufen. Zum Angebot gehören auch spezielle Lösungen für die Elektro-SUVs Epiq und Peaq, darunter Abdeckungen für Becherhalter, eine große Ablageschale, spezielle Einsätze und ein Organizer für die untere Mittelkonsole. Das Topmodell Peaq erhält sogar einen aufsteckbaren Becherhalter für seinen Klapptisch, der sowohl Standardbecher als auch größere Becher aufnehmen kann.

Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker

Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker

49

Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker

Quelle: Skoda

Skoda fragt Kunden, was als Nächstes gedruckt werden soll

Interessant ist, dass Skoda nach eigenen Angaben Kundenfeedback in die nächsten Ideen einfließen lässt. Die Initiative folgt auf positive Reaktionen auf zuvor veröffentlichte 3D-druckbare Fahrzeugmodelle der Marke. Das bislang beliebteste Zubehörteil ist ein Top-Tether-Haken. Laut Unternehmen ist Skoda der erste Autohersteller, der eine solche Zubehörsammlung über eine eigene Plattform anbietet – und damit die Simply-Clever-Idee über das Werk hinaus bis in die Wohnungen und Garagen der Besitzer verlängert.

In einer Branche, in der immer häufiger Aufpreis für Funktionen verlangt wird, die früher serienmäßig waren, ist das ein angenehm pragmatischer Ansatz. Statt einen weiteren gebrandeten Kunststoff-Organizer zu verkaufen, stellt Skoda die Konstruktionsdaten bereit und lässt die Kunden das Teil selbst herstellen. Auch so lässt sich der Simply-Clever-Gedanke am Leben halten.

Mehr über Skoda

Skoda Octavia (2026) bekommt neuen Vollhybrid

Nun doch: Neuer Skoda Karoq soll 2027 kommen - auch als Plug-in-Hybrid

Quelle: Skoda

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Neuer Hyundai Bayon vs. Skoda Kamiq: Kompakte SUVs im Golf-Format im Vergleich



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Skoda Skopak (1970): Diesen skurrilen Skoda kennt keiner



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Skoda Octavia (2026) bekommt neuen Vollhybrid



Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland



Skoda lässt Auto-Zubehör jetzt einfach selbst drucken