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Für eine persönlichere Erfahrung

Suzuki SV-7GX: 73 PS für Alltag und große Touren ab 7.999 Euro

Die neue SV-7GX kombiniert den bekannten 645er-V2 mit 73 PS, niedriger Sitzhöhe, viel Elektronik und ordentlich Touring-Komfort

Suzuki SV-7GX (2026)
Bild von: Suzuki
Christopher Otto Christopher Otto

Suzuki erweitert seine Mittelklasse um die SV-7GX. Der neue Crossover-Tourer verbindet den bekannten 645-Kubik-V2 mit einer aufrechten Sitzposition, Verkleidung und moderner Elektronik. Mit 73 PS, 795 Millimeter Sitzhöhe und 211 Kilo fahrfertigem Gewicht soll sie Alltag, Kurven und längere Reisen gleichermaßen abdecken.

Das Grundrezept ist dabei durchaus vertraut. Seit mehr als 25 Jahren setzt Suzuki den 645-Kubik-V2 in verschiedenen Modellen ein, laut Hersteller inzwischen in mehr als 500.000 Motorrädern. Für die SV-7GX wurde das Aggregat allerdings deutlich überarbeitet und an die Euro-5+-Norm angepasst.

Bildergalerie: Suzuki SV-7GX (2026)

Bekannter V2 mit moderner Elektronik

Der flüssigkeitsgekühlte 90-Grad-V2 leistet 54 kW, also 73 PS, bei 8.500 U/min. Das maximale Drehmoment von 64 Nm liegt bei 6.800 Touren an. Suzuki nennt eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Der 17,4-Liter-Tank soll zusammen mit einem WMTC-Verbrauch von 4,2 Litern pro 100 Kilometer für ordentliche Reichweiten sorgen.

Ride-by-Wire und Downdraft-Drosselklappen machen zugleich den Weg für das Suzuki Intelligent Ride System frei. Der Fahrer kann zwischen drei Fahrmodi wählen, außerdem gibt es eine dreistufige Traktionskontrolle samt Abschaltfunktion. Ein bidirektionaler Quick-Shifter erlaubt das Hoch- und Herunterschalten ohne Kupplung.

Suzuki SV-7GX (2026)
Bild von: Suzuki

Low RPM Assist soll das Anfahren und Fahren bei niedrigen Drehzahlen erleichtern. Hinzu kommen das Easy Start System und ABS. Suzuki setzt damit auf eine recht umfangreiche Elektronik, ohne die SV-7GX technisch zu überladen.

795 Millimeter Sitzhöhe

Beim Fahrwerk bleibt es vergleichsweise klassisch. Der Stahl-Gitterrohrrahmen kombiniert eine 41-mm-Teleskopgabel mit einem über Hebel angelenkten Zentralfederbein. Dessen Federvorspannung lässt sich in sieben Stufen einstellen.

Interessant ist vor allem die Ergonomie. Die Sitzhöhe beträgt lediglich 795 Millimeter. Damit liegt die SV-7GX trotz Crossover-Optik nur einen Zentimeter über der SV650. Der konifizierte Aluminiumlenker ist 740 Millimeter breit, die Sitzposition fällt aufrecht und leicht nach vorne orientiert aus.

Suzuki SV-7GX (2026)
Bild von: Suzuki

Vorne arbeiten zwei 290-Millimeter-Bremsscheiben mit Vierkolbensätteln, hinten eine 240-Millimeter-Scheibe. Die 17-Zoll-Aluminiumräder tragen Pirelli Angel GT II in 120/70 vorne und 160/60 hinten.

Mehr Tourer als Adventure Bike

Optisch orientiert sich die SV-7GX an Suzukis größerer GSX-S1000GX. Eine im Windkanal entwickelte Halbschalenverkleidung soll den Oberkörper entlasten. Die Scheibe lässt sich in drei Stufen verstellen, dazu kommen serienmäßige Handprotektoren.

Für längere Strecken bekommt die Sitzbank mehr und breitere Polsterung als bei der SV650. Ein Gepäck- und Topcaseträger gehört ebenfalls bereits zur Serienausstattung.

Suzuki SV-7GX (2026)
Bild von: Suzuki

Das Cockpit besteht aus einem 4,2 Zoll großen TFT-Farbdisplay. Über Suzuki Ride Connect+ lässt sich das Smartphone per Bluetooth anbinden. Dann stehen unter anderem Turn-by-Turn-Navigation, Wetter- und Verkehrsinformationen, Benachrichtigungen sowie Fahrdaten-Tracking zur Verfügung. Eine USB-C-Buchse versorgt Mobilgeräte mit Strom.

Touring Edition für längere Reisen

Zusätzlich bietet Suzuki Zubehör wie eine um 80 Millimeter höhere Tourenscheibe, eine stärker gepolsterte und 25 Millimeter höhere Sitzbank, einen Tankrucksack sowie Softkoffer und Topcase an.

Zum Marktstart im Herbst 2026 legt Suzuki außerdem eine Touring Edition auf. Sie bekommt ab Werk den großen Tankrucksack, ein 35-Liter-Softtaschen-Set, die höhere Tourenscheibe und ein Tankpad.

Suzuki SV-7GX (2026)
Bild von: Suzuki

Beim Preis wird es interessant. In Pearl Brilliant White startet die SV-7GX bei 7.999 Euro. Drei weitere Lackierungen kosten jeweils 8.299 Euro. Die Touring Edition liegt bei 8.999 Euro. Alle Preise verstehen sich ab Werk zuzüglich Nebenkosten.