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So sieht das Basismodell des neuen Audi A2 e-tron aus

Für 38.200 Euro kommt der ID.3-Cousin im schlichten "Arkonaweiß" daher

Audi A2 e-tron (2027) Basismodell

Bild von: Audi

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

Veröffentlicht von: Roland Hildebrandt

15. Sep. um 13:11 Uhr

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Ich hatte schon immer eine gewisse Faszination für Basismodelle – besonders dann, wenn sie von Premiummarken stammen. Während die meisten im Konfigurator zur Topversion greifen und möglichst viele Optionen anhaken, mache ich oft das Gegenteil: Zeigt mir das günstigste Auto der Baureihe!

Audi legt beim A2 e-tron ein hohes Tempo vor. Der wiederbelebte Kleinwagen wurde am 2. September vorgestellt, ging nur wenige Tage später in Serie (gebaut wird er in Ingolstadt) und ist nun in Deutschland konfigurierbar. Die Preise beginnen bei 38.200 Euro. Damit ist er zwar technisch nicht das günstigste Auto der Marke, aber das erschwinglichste Elektroauto im Programm.

Bildergalerie: Audi A2 e-tron (2027) Basismodell

Audi A2 e-tron (2027) Basismodell

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Quelle: Audi

Während alle Pressebilder den kompakten Elektro-Fünftürer mit zahlreichen Extras zeigen, sehen wir hier Screenshots aus dem deutschen Konfigurator: einen A2 e-tron ohne ein einziges angekreuztes Extra.

Erwartungsgemäß wirkt er weniger attraktiv als die besser ausgestatteten Versionen, hat aber dennoch seinen Reiz. Diese spartanische Konfiguration setzt auf Uni-Lack in "Arkonaweiß", 18-Zoll-Räder und LED-Scheinwerfer ohne Matrix-Funktion.

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2027 Audi A2 E-Tron Basismodell

Foto: Audi

Viel Schwarz im Innenraum

Wie man sich denken kann, ist der Innenraum nicht gerade besonders aufregend. Mit nahezu komplett schwarzer Anmutung und Stoffsitzen wirkt er nicht unbedingt premium, geschweige denn luxuriös. Und wie bei den besser ausgestatteten A2-e-tron-Modellen aus dem Konfigurator stören auch hier die massiven Displayränder, die man aus vielen aktuellen Audi-Modellen kennt und die ein wenig an frühe Smartphones erinnern.

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2027 Audi A2 E-Tron Basismodell

Foto: Audi

Auf der Habenseite stehen eine Zweizonen-Klimaautomatik und Ambientebeleuchtung, die Audi serienmäßig mitliefert. Auch Navigation, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel sowie induktives Laden für Smartphones sind bereits ab Werk dabei. Die manuell einstellbaren Vordersitze erinnern allerdings sofort daran, dass man nicht zur höheren Ausstattung gegriffen hat.

Technische Daten der Basisversion

Unter der schlicht gehaltenen Hülle arbeitet beim Basis-A2 e-tron ein einzelner Elektromotor, der 125 kW (170 PS) und 350 Nm Drehmoment an die Hinterräder schickt. Das reicht für den Sprint auf 100 km/h in 8,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt. Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie mit 50 kWh, die nach WLTP eine Reichweite von 421 Kilometer ermöglichen soll.

Beim Nachladen erreicht die DC-Schnellladeleistung maximal 100 kW. Damit soll der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten gelingen; unter Idealbedingungen kann der Wagen in 10 Minuten bis zu 115 Kilometer WLTP-Reichweite nachladen. Ohne zusätzliche Optionen ist dies der leichteste Audi A2 e-tron im Angebot. Trotzdem bringt er immer noch stattliche 1.840 Kilogramm auf die Waage.

Zur Einordnung des Preises: Mit 38.200 Euro kostet der Audi A2 e-tron in der Einstiegsversion etwas mehr als 4.000 Euro mehr als der Volkswagen ID.3 Neo, auf dem er basiert. Basismodelle von Premiummarken sind allerdings selten, denn Käufer fügen vor dem finalen Klick meist zumindest einige Extras hinzu. Solche Autos existieren oft vor allem im Konfigurator. Interessant anzusehen sind sie trotzdem.

Bildergalerie: Audi A2 e-tron (2027)

Audi A2 e-tron (2027)

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Quelle: Audi

Zugegeben, dieser A2 e-tron interessiert uns vermutlich mehr, als er sollte. Die allermeisten neuen A2 dürften im Leasing verkauft werden, dort gönnt man sich gerne einige Extras. Aber es hat einen gewissen Reiz zu sehen, wo der Einstieg tatsächlich liegt, bevor die Aufpreisliste ernsthafte Spuren im Budget hinterlässt.

Der Preis von 38.200 Euro ist alles andere als ein Schnäppchen. Und die Frage bleibt: Ist die Basis zu schmucklos? Oder durchaus gelungen? Fest steht: In dieser Form wird man wohl nur selten einen A2 e-tron zu Gesicht bekommen. 

Karo einfach:

Kein Bildschirm, keine Probleme: Europas günstigstes E-Auto besinnt sich aufs Wesentliche

Sogar die Basisversion der neuen C-Klasse hat drei Bildschirme

Quelle: Audi Deutschland

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