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KTM 1390 Super Duke RR (2026): Das radikale Über-Beast
Fieser geht es kaum noch! KTM macht die ohnehin schon krasse Super Duke zum Beast!

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Christopher Otto 
Von: Christopher Otto
15. Apr. um 10:49 Uhr
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KTM schiebt mit der 1390 Super Duke RR für 2026 eine noch schärfere Variante seines Hypernakeds nach. Die RR soll die extremste Super Duke im Programm sein. Weniger Gewicht, konsequenter Leichtbau, 190 PS V2-Power und ein neu aufgestelltes Elektronikpaket rücken die Maschine klar in Richtung Trackday-Tool mit Straßenzulassung.
Basis ist die bekannte 1390 Super Duke R, doch die RR legt an entscheidenden Punkten nach. Laut KTM spart sie rund 11 Kilogramm ein. Das gelingt vor allem durch umfangreichen Carbon-Einsatz an der Verkleidung sowie leichtere geschmiedete Räder. Die geringere Masse soll das Einlenken direkter und die Maschine insgesamt agiler machen, besonders beim harten Anbremsen und schnellen Richtungswechseln.
Bildergalerie: 2026 KTM 1390 SUPER DUKE RR

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Quelle: KTM
Unter dem Tank arbeitet der LC8-V2 der 1390er-Baureihe. Er leistet rund 190 PS und liefert etwa 145 Newtonmeter Drehmoment. Konkrete Fahrleistungswerte nennt KTM im Pressetext zwar nicht, in dieser Klasse sind jedoch Beschleunigungszeiten knapp über drei Sekunden von null auf 100 km/h realistisch. Die Höchstgeschwindigkeit dürfte je nach Übersetzung klar jenseits der 250-km/h-Marke liegen.
Optisch wirkt die 1390 Super Duke RR deutlich aggressiver. Die neu geformten Tankspoiler greifen in den LED-Scheinwerfer über, vorn sitzen Carbon-Winglets, die bei höherem Tempo zusätzlichen Abtrieb erzeugen. Die Ergonomie fällt sportlich aus und richtet sich an Fahrer, die ihr Naked-Bike regelmäßig auf der Rennstrecke bewegen und engen Kontakt zum Vorderrad suchen.

Bild von: KTM
Beim Fahrwerk setzt KTM auf WP Pro Components. Vorn arbeitet eine einstellbare Closed-Cartridge-Gabel, hinten ein speziell entwickelter 8750-Dämpfer. Beide Komponenten lassen sich in Zug- und Druckstufe anpassen. KTM liefert empfohlene Basis-Setups für unterschiedliche Einsatzbereiche mit. Ziel ist ein präzises Feedback und hohe Stabilität im Grenzbereich, ohne die Maschine auf der Landstraße unkomfortabel wirken zu lassen.
Die neuen geschmiedeten 7-Speichen-Räder sparen rund 1,5 Kilogramm gegenüber den Gussrädern der R-Version. Serienmäßig montiert KTM Michelin Power Cup 2. Der straßenzugelassene Hypersport-Reifen zielt klar auf schnelle Rundenzeiten, soll aber trotzdem auf der Landstraße funktionieren. Vorn rollt die RR auf 120/70 R17, hinten auf 200/55 R17.
Die Bremsanlage stammt von Brembo und setzt vorn auf neue HyPure Sport Monobloc-Sättel mit vier Kolben. KTM spricht von etwa zehn Prozent weniger Handkraft und deutlich reduziertem Hebelweg gegenüber der bisherigen Lösung. Vorn arbeiten 320-Millimeter-Scheiben, hinten eine 240-Millimeter-Scheibe. Überarbeitete Brembo-Hauptzylinder mit Selbstentlüftung sollen das klassische Entlüften der Anlage überflüssig machen.

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Der LC8-V2 erhielt Detailverbesserungen bei Haltbarkeit und Wartungsintervallen. Die Ventilspielkontrolle ist erst nach 60.000 Kilometern fällig. Serienmäßig verbaut KTM einen Titan-Slip-on von Akrapovic, der Gewicht spart und den V2-Sound präsenter wirken lässt. Trotz der klaren Performance-Ausrichtung erfüllt die RR die Euro-5-plus-Norm. KTM gibt einen Normverbrauch von 5,6 Litern pro 100 Kilometer und 130 Gramm CO2 pro Kilometer an.
Deutlich modernisiert zeigt sich die Elektronik. Im Cockpit sitzt ein 8,88 Zoll großer Touchscreen im Querformat, mit neuen Layouts, Split-Screen-Funktion und aufgeräumter Darstellung. Die Menüführung soll schneller und intuitiver funktionieren. Neue, hinterleuchtete 6-Wege-Schalter mit klarer haptischer Rückmeldung erleichtern die Bedienung, ein Joystick übernimmt die Navigation, ein eigener Knopf die Fahrmoduswahl.
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Besonderheit der RR ist der Beast Mode. In diesem Modus reduziert sich die Anzeige auf das Nötigste, die Assistenzsysteme laufen auf minimalem, rechtlich erforderlichem Niveau. KTM richtet sich damit klar an erfahrene Fahrer, die auf abgesperrter Strecke möglichst ungefiltert fahren wollen, während klassische Fahrmodi weiterhin umfassende Unterstützung bieten.
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