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Erwischt: VW Multivan und California bekommen ein Facelift
Allerdings fallen die optischen Änderungen eher dezent aus

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Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
29. Jan. um 11:21 Uhr
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Kinder, wie die Zeit vergeht: Wir hatten den aktuellen VW Multivan und seinen Camper-Ableger California gar nicht so alt geschätzt. Doch das erste Modell der T7-Generation wurde bereits im Sommer 2021 vorgestellt. Kein Wunder also, dass man sich in Hannover bereits mit einer Modellpflege befasst. jetzt wurden erste Erlkönige gesichtet.
Das Facelift des Volkswagen Multivan wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erwartet und dürfte als Modelljahr 2027 auf den Markt kommen. Erste Erlkönigaufnahmen zeigen ein Fahrzeug in California-Spezifikation, versehen mit "Ocean"-Dekoren an den hinteren Seitenwänden. Der stark getarnte Prototyp absolvierte Kälteerprobungen in Schweden und trägt vollständig neu gestaltete Scheinwerfer, die etwas größer ausfallen als die bisherigen Leuchten des Multivan.
Bildergalerie: VW T7 Multivan und California Facelift (2026) Erlkönig

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Quelle: Automedia
Der Tarnaufdruck deutet zudem auf ein durchgehendes Leuchtenband an der Front hin. Auch ein beleuchtetes VW-Logo scheint möglich. Auffällig ist der ebenfalls stark verhüllte Frontstoßfänger mit neu gestalteten Lufteinlässen. Das wirkt zunächst ungewöhnlich, ergibt aber vor dem Hintergrund der Euro-7-Norm Sinn. Für alle neuen Typgenehmigungen gilt der neue Abgasstandard ab dem 29. November 2026 und berücksichtigt erstmals sehr kurze Fahrten sowie extreme Kältebedingungen.
Die Emissionsmessung beginnt mit dem Start des Fahrzeugs, zahlreiche Sensoren erfassen während jeder Fahrt kontinuierlich Stickoxide und Feinstaub. Eine verbesserte Thermomanagement-Strategie ist daher zentral, um die Euro-7-Anforderungen zu erfüllen.
Volkswagen hat zudem die Blinker beim T7 höher positioniert. Am Heck des Erlkönigs sind keine Änderungen erkennbar, für das Serienmodell werden jedoch neue Rückleuchten erwartet.

VW T7 Multivan und California Facelift (2026) Erlkönig
Bild von: Automedia
Nach Kritik am Infotainment sollen Multivan und California ab Modelljahr 2027 das neue MIB4-System erhalten. Die Abkürzung steht für "Modular Infotainment Matrix 4" und beschreibt eine einheitliche Hard- und Softwarearchitektur mit digitalem Assistenten inklusive ChatGPT-Integration, beleuchteten Touch-Slidern, Schnellzugriffsleisten im Menü und leistungsfähigerer Recheneinheit.
Bei den Antrieben sind keine grundlegenden Änderungen zu erwarten. Zur Auswahl bleiben der 2.0 TDI, der 2.0 TSI und der 1.5 eHYBRID. Ein manuelles Getriebe dürfte nicht zurückkehren, da Volkswagen die Doppelkupplungsgetriebe aus Effizienzgründen bevorzugt.
Der 1.5 eHYBRID ist mit dem sechsstufigen DQ400e gekoppelt, während Benziner und Diesel das siebengängige DQ381 nutzen. Beide Getriebe arbeiten mit Nasskupplungen, was der Wärmeabfuhr, dem Schaltkomfort bei niedrigen Geschwindigkeiten und der Drehmomentfestigkeit zugutekommt.

VW T7 Multivan Life 2.0 TDI (2023) im Test
Als Plug-in-Hybrid darf der T7 Multivan und California bis zu 1.600 Kilogramm ziehen, ohne elektrische Unterstützung sind es bis zu 2.000 Kilogramm. Der Allradantrieb 4MOTION ist ausschließlich in Verbindung mit dem Plug-in-Hybrid erhältlich und aufpreispflichtig. In Deutschland startet der 1.5 eHYBRID bei knapp 72.000 Euro.
Mit einer Systemleistung von 245 PS ist der Plug-in-Hybrid die stärkste Variante des T7. Die rein elektrische Reichweite gibt Volkswagen derzeit mit 90 bis 95 Kilometern an. Mit dem Facelift für 2027 könnte erstmals die Marke von 100 Kilometern erreicht werden.
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