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Lexus LFA-Unfall: Reparatur dürfte fast 500.000 Euro kosten
Dieser LFA legte sich ein bisschen zu forsch mit einem Feuerhydranten an. Zum Glück wird er repariert


Von: Christopher Smith
Veröffentlicht von: Stefan Wagner
10. Mär. 2024 um 22:39 Uhr
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Es gibt nicht wirklich viele Lexus LFA auf der Welt. Während der gesamten Produktionszeit wurden lediglich 500 Stück des großartigen V10-Supercars gebaut. Wenn Sie sich das Bild oben und das Video unten anschauen, denken Sie wahrscheinlich, dass es jetzt definitiv einen LFA weniger geben muss. Aber zum Glück ist das nicht so, denn dieses schwer beschädigte Exemplar wird tatsächlich repariert.
Der Besitzer dieses LFA stieg im Januar nach einem Auto-Event im US-Bundesstaat Georgia etwas zu motiviert in sein Gaspedal. Ein in den sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigt, wie der Wagen nach dem Unfall auf einen Abschlepper verladen wird. Im folgenden Video von ThatDudeInBlue erklärt der Besitzer, wie er auf nasser Fahrbahn ins Schleudern geriet und in einen Hydranten knallte. Eine eingehendere Untersuchung im Video unter diesem Absatz zeigt nun das ganze Ausmaß des Schadens. Es ist gewaltig.
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Der heftigste Schandfleck ist auf den ersten Blick das klaffende Loch in der Carbon-Beifahrertür. Aber auch das Heck sieht ziemlich verheerend aus. Die Rücklichter und Teile des hinteren Stoßfängers fehlen, ebenso die hintere Seitenverkleidung auf der Fahrerseite. Wir reden hier durchgängig von Kohlefaser-Teilen (bis auf die Leuchten logischerweise).
Zusätzlich sind die Räder verbogen, das Glas ist zerbrochen und auch der charakteristische Drei-Rohr-Auspuff des LFA hat schon deutlich bessere Tage gesehen.
Relativ überraschend für einen Unfall, der derart viel äußeren Schaden angerichtet hat: Es sind keine Airbags aufgegangen und auch sonst schein der Innenraum in erfreulich guter Verfassung zu sein. Gleiches gilt für den Motorraum, in dem der legendäre Hochdrehzahl-V10 keine Spuren von Verwüstung aufweist. Dem Video nach zu urteilen, sind die Knochen des LFA in guter Verfassung. Das Gros der Reparaturarbeiten wird sich also auf die lädierte Außenhaut beschränken. Ob das gute Nachrichten sind, sei aber mal dahingestellt.
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Normalerweise wäre es ziemlich einfach, ein paar Karosserieteile und Verkleidungen zu ersetzen. Bei einer handgemachten Supercar-Ikone kannst du aber nicht einfach den nächsten Schrottplatz oder Ebay nach Ersatzteilen abgrasen.
Dem Besitzer zufolge beläuft sich der aktuelle Kostenvoranschlag für die Reparatur auf 400.000 bis 500.000 Dollar, also gut 365.000 bis 457.000 Euro. Allein die Tür kostet 40.000 Dollar.
Würde dieser LFA zu seinem ursprünglichen Neupreis von 375.000 Euro bewertet, wäre die Reparatur eher Liebhaberei. Aber bei den aktuellen Auktionspreisen, die in den USA von 800.000 bis teils über eine Million Dollar reichen, lohnt sich die Wiederherstellung wohl. Klar, für den Preis der Reparatur könnte man einen neuen Ferrari 812 kaufen. Aber das Auto ist keine Million wert. Zumindest jetzt noch nicht.
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Sieht man sich das ganze Ausmaß der Zerstörung an, wird das nicht nur eine kostspielige, sondern sicher auch eine recht langwierige Reparatur. Allerdings ist es doch sehr schön zu sehen, dass ein so seltener und legendärer Supersportwagen gerettet wird.
Quelle: ThatDudeInBlue / YouTube
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