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Cupra Tavascan: Elektro-SUV mit Serienkarosserie erwischt

Der Crossover wird in China gebaut und soll noch dieses Jahr debütieren

Erste Sichtung des elektrischen Cupra Tavascan mit Serienkarosserie.

Stefan Wagner Stefan Wagner

Von: Stefan Wagner

9. Feb. 2023 um 09:50 Uhr

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Cupra, so scheint es, kann derzeit vor Kraft kaum laufen. Gerade erst hat die sportliche Seat-Tochter brillante Zahlen für 2022 präsentiert, dabei startet die richtige Modelloffensive erst in den nächsten Jahren. 

Eine der Stützen dürfte dabei der Tavascan sein. Der elektrische Crossover wurde erstmals  2019 als Studie auf der Frankfurter IAA gezeigt. Im März 2021 verkündete Cupra dann, das Modell 2024 in Serie bringen zu wollen. Letzten Juni rollte man dann kurz eine produktionsnahe Version auf dem eigenen "Unstoppable Impulse"-Event auf die Bühne. Ein paar Tage später erwischten Erlkönigjäger einen Testträger im Kleid des Volkswagen ID.4. So viel zur bisherigen Geschichte des SUV-Stromers.  

Jetzt folgt der nächste Schritt, denn diese Woche gibt es neue Erlkönigbilder aus Schweden und der Testträger zeigt sich erstmals mit Serienkarosserie und den endgültigen Leuchteneinheiten. Wie erwartet, sieht das Auto nicht ganz so schnittig aus wie die Studie. Gleichzeitig wirkt der Tavascan weniger bauchig und ausladend als die technisch verwandten VW ID.5 GTX und Skoda Enyaq Coupé iV. 

Es wirkt, als wäre das spanische Pendant etwas kleiner als seine beiden MEB-Twins. Interessant: Der Prototyp hat die Turbinen-artigen Räder der Studie. Ob sie hier auch 22 Zoll messen, ist schwer zu sagen.

Der zweite rein elektrische Cupra nach dem kompakten Born wurde in Barcelona gezeichnet und entwickelt. Er dürfte ein Setup mit zwei Motoren aufweisen. Wie Sie wissen, will die jüngste Marke im Volkswagen-Konzern grundsätzlich sportlichere Alternativen zu VW und Skoda liefern, die Leistung des ID.5 GTX und des Enyaq Coupé RS sollte also mindestens erreicht werden. Entsprechend gehen wir von zwei E-Motoren und einer Systemleistung von mehr als 300 PS und 460 Nm aus. 

Cupra sagte bereits, dass man den Tavascan 2024 in Europa und anderen Märkten auf der Straße haben will. Die Serienversion wird also höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr vorgestellt. Der elektrische Crossover wird in China gefertigt werden. Im neuen Anhui-Werk des Volkswagen-Konzerns werden künftig MEB-basierte Modelle zusammengebaut. Die Fabrik hat eine jährliche Kapazität von 350.000 EVs. In der zweiten Jahreshälfte 2023 soll hier die Produktion starten. 

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Dem Tavascan wird ebenfalls 2024 ein weiteres neues Cupra-Modell zur Seite gestellt. Der Terramar dürfte das letzte neue Auto der Marke sein, das auch einen Verbrennungsmotor an Bord hat. Der Plug-in-Hybrid-Crossover wird sich die Technik mit der nächsten Generation des Audi Q3 teilen. Er wird sogar von den Ingolstädtern in deren Werk im ungarischen Győr gefertigt.

Bildergalerie: Cupra Tavascan 2024 Erlkönigbilder

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Quelle: Automedia

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