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Porsche Mission R zeigt nachhaltiges Rennauto der Zukunft

Mehr als 1.000 PS sorgen für eine Track-Performance auf dem Level des 911 GT3 Cup

Der Porsche Mission R zeigt auf der IAA wie ein elektrisches Kundensport-Auto der Zukunft aussehen soll.

Stefan Wagner Stefan Wagner

Von: Stefan Wagner

6. Sep. 2021 um 15:50 Uhr

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Porsches Elektrifizierungsmission geht unbeirrt weiter. Und erreicht mit dem ersten elektrischen Rennauto der Marke eine neue Stufe. Der Mission R Concept verkörpert Porsches Vision eines künftigen Null-Emissionen-Rennwagens, hergestellt aus nachhaltigen Materialien und mit einer Track-Performance gesegnet, die den besten Konkurrenten mit Verbrennungsmotor in nichts nachsteht. 

Es brodelte schon lange in der Gerüchteküche, welche stromernde Überraschung die Zuffenhausener mit in die gut 220 Kilometer entfernte bayerische Landeshauptstadt bringen würden. Viele gingen davon aus, auf der IAA würde die Studie des kommenden, elektrischen Boxster gezeigt. Nun ist es ein rein elektrisches Kundensport-Fahrzeug der Zukunft geworden. 

Angetrieben wird selbiges von zwei Elektromotoren mit einem kombinierten Output von 800 kW (1.088 PS) im sogenannten Qualifikationsmodus. Dank Allradantrieb geht es in 2,5 Sekunden von 0-100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. Porsche spricht davon, dass die Rundenzeit-Performance des Mission R auf Augenhöhe mit der des aktuellen 911 GT3 Cup ist.

Bei der erwähnten Leistungsangabe handelt es sich um einen Spitzenwert. E-Motoren und Batteriezellen wurden komplett neu konstruiert. Laut Porsche kann das Auto eine konstante Leistung von 500 kW (680 PS) abrufen. Das sogenannte „Derating“, also das Nachlassen der Batterieleistung aufgrund thermischer Voraussetzungen, entfällt. An der Vorderachse arbeitet eine E-Maschine mit bis zu 320 kW (435 PS), am Heck sind es maximal 480 kW (653 PS). Dank 900-Volt-Technologie ist es möglich, die ölgekühlte 80-kWh-Batterie in 15 Minuten von 5 auf 80 Prozent ihrer Kapazität zu bringen. 

Aerodynamisch setzt der Mission R auf eine Weiterentwicklung der Porsche Active Aerodynamics (PAA) mit Drag Reduction System (DRS) an Bugteil und Heckflügel. Es umfasst je drei Lamellen in den beiden seitlichen Lufteinlässen an der Front sowie einen verstellbaren, zweiteiligen Heckflügel.

Die Karosse des elektrischen Cup-Renners besteht zu großen Teilen aus Naturfaser-verstärktem Kunststoff (NFK). Die Grundlage liefern Flachsfasern, die auch für den Frontsplitter, den Diffusor und die Seitenschweller verwendet werden. Im Interieur des Mission R kommt NFK ebenfalls großflächig zum Einsatz, so etwa für die Türinnenschalen, die hintere Schottwand und den Sitz. Fun Fact: Die als Monocoque aufgebaute Fahrerzelle kann in exakt gleicher Ausführung auch als Esport-Simulator genutzt werden. 

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Im Vergleich zum aktuellen 718 Cayman ist der Mission R etwas kürzer (4.326 Millimeter), dafür aber deutlich breiter (1.990 mm) und flacher (1.190 mm).

Porsche stellt seine elektrische Rennwagen-Studie in der Pressemeldung mehr oder weniger in eine Reihe mit den beiden Concept Cars Mission E (2015) und Mission E Cross Turismo (2018), die ja später als Taycan und Taycan Cross Turismo relativ ähnlich in Serie gingen. Das lässt für die Zukunft des Mission R immerhin einigen Interpretationsspielraum. 

Bildergalerie: Porsche Mission R concept

Porsche Mission R-Konzept

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Porsche Mission R-Konzept Porsche Mission R-Konzept Porsche Mission R-Konzept Porsche Mission R-Konzept Porsche Mission R-Konzept Porsche Mission R-Konzept

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