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Erwischt: VW T7 Plug-in-Hybrid (2021) brettert über den Ring

Ein Nutzfahrzeug auf der Nordschleife?

Volkswagen T7 PHEV

Von: Anthony Karr

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

30. Jun. 2020 um 12:10 Uhr

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VW Nutzfahrzeuge setzt die Entwicklungsarbeit an der nächsten Transporter-Generation fort. Heute bringen wir die ersten Erlkönigfotos, die die Plug-in-Hybrid-Version des T7 zeigen. Diese wurde schon vor geraumer Zeit offiziell bestätigt, aber jetzt haben wir endlich das Bildmaterial, um es zu beweisen.

Es ist ein bisschen seltsam, den T7 auf dem Nürburgring zu sehen, aber selbst die leichten Nutzfahrzeuge werden heutzutage bei hohen Geschwindigkeiten getestet. Immerhin soll der neue Transporter zu einem der beliebtesten Lieferfahrzeuge Deutschlands werden, einem Land, das noch immer Autobahnabschnitte ohne Tempolimit hat.

Mehr zum VW T7:

VW T7 (2021): Der neue Bulli im Rendering

Neuer VW T7 Multivan Erlkönig mit Serienkarosse erwischt

Dieser Testprototyp scheint sich nicht wesentlich von den vorherigen zu unterscheiden, die bereits erwischt wurden, aber die Ladeöffnung am vorderen rechten Kotflügel ist das Indiz dafür, dass es sich tatsächlich um die PHEV-Variante handelt. Auf diesen Fotos sieht das Fahrzeug auf dem Ring mit minimaler Wankneigung der Karosserie überraschend agil aus, aber wir können seine tatsächliche Geschwindigkeit nicht beurteilen.

2021 kommt der neue VW T7 auf den Markt. Seine Architektur soll es ermöglichen, einerseits moderne Benziner und Diesel einzubauen sowie andererseits per Plug-in-Hybrid den T7 zu elektrifizieren. Dem VW-Nutzfahrzeuge-Chef Thomas Sedran zufolge richtet sich der T7 an "Privatleute, die bewusst auf den neuesten Stand der Antriebstechnik setzen".

Was befindet sich also unter der Motorhaube des T7 PHEV? Der Volkswagen-Konzern hat derzeit nur einen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang, den man in zwei Leistungsstufen aus dem VW Golf 8 kennt. Da auch der T7 auf die MQB-Plattform umgestellt wird, wären also 204 respektive 245 PS Systemleistung machbar. Weil der T7 aber einiges schleppen muss, tippen wir eher auf die 245 PS.

Möglicherweise wird der Antriebsstrang noch etwas optimiert werden, um mehr Schwung zu liefern. Ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter beim 1.4 TSI Plug-in-Hybrid ist eine respektable Leistung, aber der T7 könnte ein wenig mehr benötigen, um den Schwerlasteinsatz besser zu bewältigen. Denkbar ist aber auch, dass man im Zweifelsfall Firmenkunden auf den e-Crafter verweisen wird und der T7 sich wie erwähnt im Stil der Mercedes V-Klasse mehrheitlich an Privatkunden richtet.

Vorläufigen Informationen zufolge sollten wir den neuen Transporter noch in diesem Jahr sehen. Es wird interessant sein zu sehen, ob das PHEV-Modell vom ersten Tag an auf den Markt kommt oder ob Volkswagen einige Monate bis zur Markteinführung warten wird.

Bildergalerie: VW T7 Plug-in-Hybrid (2021) Erlkönig

VW T7 Plug-in-Hybrid (2021) Erlkönig

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Quelle: CarPix

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