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Opel Manta könnte als Elektroauto wiedergeboren werden
Coupé würde Emotionalität der Marke pushen, so Opel-Chef Lohscheller

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
11. Mär. 2020 um 17:57 Uhr
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Der von 1970 bis 1988 produzierte Opel Manta gehört zu den Ikonen der Marke, an die sich fast jeder Autofan erinnert. Und obwohl das Image des Fahrzeugs zumindest zwiespältig ist -- schließlich gab es massenhaft Witze über ihn -- kann sich Opel-Chef Michael Lohscheller eine Wiedergeburt vorstellen, und zwar als Elektroauto.
Lohscheller betrachtet einen Elektro-Manta als eine Möglichkeit, der Marke zu mehr Emotionalität zu verhelfen. Das sagte der Opel-Chef nun der Augsburger Allgemeinen.
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"Wir wollen Dinge, die Opel in der Vergangenheit sehr gut gemacht hat – und dazu gehört der Manta – in die Zukunft übersetzen", so Lohscheller. Der Kult-Opel feiert 2020 seinen 50. Geburtstag. Denn der erste Manta (der Manta A) kam im September 1970 auf den Markt.
Aber welche Plattform könnte den Manta-e (wenn er denn so heißt) tragen? Der Wagen gehörte mit 4,34 Meter (Manta A) beziehungsweise 4,45 Meter (Manta B) schon zu den größeren Fahrzeugen. Als Coupéversion des Ascona darf man ihn wohl als Mittelklasse-Coupé bezeichnen.
Derzeit hat der PSA-Konzern keine Plattform für ein Mittelklasse-Auto mit Elektroantrieb. Nur die Kleinwagenplattform CMP (alias EMP1) ist damit kompatibel. Die größere Plattform EMP2 dagegen ist auf Plug-in-Hybrid-Antriebe ausgelegt.
Die Coupé-SUV-Studie Opel GT X Experimental von 2018 hatte Elektroantrieb, und so mancher Beobachter fühlte sich durch die coupéhaften Formen und den Namen an den Manta erinnert. Noch näher am Manta ist freilich das Opel GT Concept von 2016. Das Coupé war mit nur 3,85 Meter deutlich kürzer als der Manta und auch als der Experimental GT von 1965. Aber gerade die geringe Größe würde hervorragend zur elektrokompatiblen CMP-Plattform von PSA passen.
Bildergalerie: Opel Manta A (1975)

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Bild von: Fabian Grass
Quelle: Augsburger Allgemeine
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