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Dodge Ram T-Rex 6x6 (1996): Vergessene Studien
Amerikas Vision eines Mercedes-AMG G 63 6x6 hatte einen 8,0-liter-V10

Stefan Wagner 
Von: Stefan Wagner
2. Mai 2019 um 19:19 Uhr
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Name: Dodge Ram T-Rex 6x6
Premiere: SEMA in Las Vegas 1996
Technische Daten: Basierend auf dem Ram 3500; 8,0-Liter-V10; 497 PS, 804 Nm; Viergang- Automatik; Verteilergetriebe vorne und hinten; Luftfederung; 2,267 kg Zuladung; 11,793 kg Anhängelast
Hintergrund:
Der Dodge Ram T-Rex 6x6 war eine Demonstration in puncto Offroad-Fähigkeiten und ist mit Leichtigkeit eine der coolsten Truck-Studien aller Zeiten.
Lange bevor man in Stuttgart den abstrus-wunderbaren Mercedes-AMG G 63 6x6 erfand, hatte Amerika die Idee, den ultimativen Truck auf sehr viele Räder zu stellen. Der T-Rex begann sein Leben als Ram 3500 Dually mit vier Rädern auf nur einer Hinterachse. Mit dem Umbau verteilte man die gleiche Anzahl an Rädern auf zwei Hinterachsen. Der flamboyante Pickup war dafür vorgesehen, permanenten Vierradantrieb an den hinteren Achsen zu liefern. Für einen echten 6x6-Antrieb sollte die Vorderachse zugeschaltet werden können.
Können Sie sich noch an die hier erinnern?
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Der T-Rex (was in diesem Fall nicht für den alles verschlingenden Dino, sondern für "Technology Research Experimental" stand) sollte laut Ex-Chrysler-Präsident Bob Lutz als "der weltweit erste Vollzeit-6x6-Light-Truck für den persönlichen Gebrauch" dienen. Bei seiner Rede anlässlich der Enthüllung des Mega-Ram in Las Vegas klang Lutz äußerst selbstbewusst, was die Fähigkeiten des Trucks betraf: "Wir glauben, dass der T-Rex schneller, zugkräftiger, manövrierfähiger und Offroad-tauglicher ist, als jedes andere Fahrzeug seiner Klasse, und er macht das alles mit deutlich mehr Fahrkomfort."
Der Partytrick der Studie war das vor der mittleren Achse verbaute Verteilergetriebe, das die verfügbare Kraft zu gleichen Teilen an die beiden hinteren Achsen übertrug. War der 6x6-Modus aktiviert, gingen 48 Prozent des Drehmoments an die Vorderachse, die restlichen 52 Prozent wurden nach hinten geschickt.
Der 8,0-Liter-V10-Motor war zu dieser Zeit auch in anderen Ram-Trucks verfügbar. Im T-Rex hatte er aber wohl deutlich mehr Leistung als die damals üblichen 300 PS.
Obwohl der wilde 6x6-Pickup wohl sehr weit entwickelt war und Dodge sogar Journalisten zum Fahrtermin bat, um Feedback einzuholen, ging er letztlich nie in Serie. Die Nische wäre wohl doch etwas arg klein gewesen. Mehr als 20 Jahre später steht nun aber die Ankunft eines neuen High-Performance-Pickups bevor. Wir sprechen vom Ram Rebel TRX, der dem Ford F-150 Raptor das Leben schwer machen soll. Dafür stopft man ihm den Hellcat-Motor mit vermutlich mehr als 700 PS unter die Haube. Er wird keine drei Achsen haben wie die Studie von 1996, aber wir nehmen ihn auch so sehr gerne.
Bildergalerie: Dodge T-Rex Concept 1996

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