Home
Byton
News
Byton K-Byte Concept
Neue Limousine soll 2021 dem M-Byte folgen

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
13. Jun. 2018 um 11:31 Uhr
Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Fnews%2F246886%2Fbyton-k-byte-concept-stufenhecklimousine%2F&text=Byton%20K-Byte%20Concept&via=Motor1DE)
- Kopie
Teilen
Die Start-up-Automarke Byton stellt eine neue Stufenhecklimousine als Studie vor. Zur Erinnerung: Der Markenname Byton steht für “Bytes on Wheels” („Bytes auf Rädern“). Da die Modelle der Marke auf einer gemeinsamen Plattform basieren, sollen sie alle den Namensbestandteil "Byte" tragen. So heißt die nun vorgestellte Limousine K-Byte Concept und das im Januar 2018 auf der Elektronikmesse CES enthüllte SUV-Modell M-Byte Concept. Der M-Byte soll Ende 2019 in Serie gehen, während der K-Byte 2021 auf den Markt kommen soll.
So groß wie ein BMW 5er, aber windschlüpfiger
Das K-Byte Concept hat mit 4,95 Meter Länge und einem Radstand von genau drei Metern etwa die Maße eines BMW 5er, sieht jedoch deutlich windschlüpfiger aus. Auffällig ist die Front mit ihrem speziellen Lichtdesign. Der Kern der Studie ist jedoch die autonome Fahrfähigkeit. Ein bogenförmiges Lidarsystem auf dem Dach enthält Sensoren für vorne und hinten. Dazu kommt ein Seitenlidarsystem unter den Seitenkameras, das während des Parkens automatisch eingezogen wird. Die autonome Fahrtechnik (Level 4) wird derzeit zusammen mit externen Anbietern entwickelt und soll Ende 2020 fertig sein.
Eigene Läden in China
Ende 2018 will Byton einen eigenen Brand Store in Shanghai eröffnen und Autos im Direktverkauf anbieten. Weitere 25 bis 30 Brand Stores sollen vor Ende 2019 entstehen, und zwar hauptsächlich in chinesischen Großstädten. Später soll es auch Geschäfte in Europa und Nordamerika geben. In den Läden soll offenbar eine Hightech-Atmosphäre geschaffen werden: Die Kunden sollen sich durch Scannen eines QR-Codes oder Gesichtserkennung „einloggen“. Mit Augmented-Reality-Brillen können sie die Technik der Autos erleben. Auch Testfahrten am Simulator sollen möglich sein. Zudem können die Kunden in einer Videokonferenz mit Ingenieuren und Designern von Byton sprechen.
Co-Creatoren an Entwicklung beteiligt
Byton startete auch ein Co-Creator-Programm, das die Kundenbindung stärken und Kundenwünsche berücksichtigen helfen. Unter den ersten Bestellern der Autos will Byton Nutzer mit technischem Wissen und Begeisterung für Design rekrutieren, die dann am Entwicklungsprozess teilnehmen. Die erste Gruppe von Co-Creatoren hat bereits an der Bedienoberfläche mitgewirkt, im Juli 2018 sollen weitere Co-Creatoren im Münchner Entwicklungscenter am Außen- und Innendesign mitwirken.
Fabrik soll Ende 2019 fertig sein
In Bytons Fabrik im chinesischen Nanjing gingen am 1. April 2018 die Schweißstraße, eine Montagelinie und die Qualitätskontrolle in den Probebetrieb. Am 23. Mai verließ der erste Fertigungsprototyp die Montage. Im Oktober 2018 sollen vier weitere Produktionsbereiche – Stanzerei, Schweißerei, Lackierei und Montage – fertig gestellt sein. In der ersten Jahreshälfte 2019 will Byton dann die Vorproduktion starten. Was die Finanzierung angeht, so hat Byton kürzlich in einer zweiten Kapitalgewinnungsrunde 500 Millionen US-Dollar von Investoren eingeworben. Einer der wichtigsten strategischen Partner wird die chinesische FAW Group sein, die mit Byton bei Produktentwicklung, Herstellung, Verkauf und Service kooperiert.
Lesen Sie auch:
- - Alles zur SUV-Studie von Byton
- - Faraday Future: Noch so eine Start-up-Automarke
- - Tesla stellt neuen Roadster für 2020 vor
Bildergalerie: Byton K-Byte Concept

12

Diesen Artikel teilen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Fnews%2F246886%2Fbyton-k-byte-concept-stufenhecklimousine%2F&text=Byton%20K-Byte%20Concept&via=Motor1DE)
- Kopie
Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht
AKTUELLSTE ARTIKEL
- Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro? 20 Okt. - Campingmobile
- Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn? 20 Okt. - Einzeltests
- Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ... 20 Okt. - Designstudien
- Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland 20 Okt. - Auto News
- Mercedes eröffnet neues Classic Center: Ein Blick hinter die Kulissen 20 Okt. - Historie und Oldtimer
- ADAC-Kindersitztest 2026: Zwei Modelle fallen durch 20 Okt. - Ratgeber
- BMW F 450 RR (2027): Rennstrecken-Feeling für Einsteiger 20 Okt. - Motorrad
Auch interessant

Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland

Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?

Mitsubishi bringt Outlander und Eclipse Cross als Taxi

Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?

Nissan Pixo (2026): Innenraum und Kofferraum im Detail betrachtet

Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus