Test: Subaru Levorg (2018)

Ein Fall für Kenner mit Geschmack: Subaru ähnelt in Deutschland einem Feinschmeckerrestaurant. Keine Massenware (7.440 Neuzulassungen und 0,2 Prozent Marktanteil im Jahr 2017), die schnell sättigt, aber eben auch 08/15 ist. Vielmehr erlesene Genüsse für Liebhaber des Besonderen. Nun hat Subaru eine Spezialität des Hauses weiter verfeinert: Der Levorg bekam eine Modellpflege. Wir haben Platz genommen und ihn getestet.

Was ist das?

Um es gleich vorwegzuschicken: Der Autor dieser Zeilen ist vorbelastet. Um 2004 herum kreuzte ein Subaru Legacy, Baujahr 1990, meinen Weg. Ein günstiger Zufallskauf, aber im Laufe der Zeit ein Muster an Laufruhe und Zuverlässigkeit. (Gut, seine 103 PS waren recht trinkfreudig, aber der Klang des Boxermotors entschädigte für alles.) Warum ich das erzähle? Der Levorg tritt seit 2015 an die Stelle des Legacy. Zwar erinnert der Levorg optisch an die einstigen Kombiversionen des Impreza, doch mit 4,69 Meter Länge ist er nahe am letzten Europa-Legacy (4,73 Meter).

Zum Modelljahr 2018 erfolgte ein Facelift des Subaru Levorg, ohne allerdings den Wagen massiv umzukrempeln. Warum auch, schließlich ist am Design nichts auszusetzen. Neu sind ein geänderter, nun stärker ausgeprägter Hexagonalgrill sowie modifizierte Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Weitere Maßnahmen betreffen das serienmäßige CVT-Getriebe und das Infodisplay im Cockpit. Doch später me...