Mehr als nur ein Geheimtipp

,SsangYong? Nie gehört". So reagieren wohl noch immer die meisten Menschen auf die südkoreanische Automarke mit dem recht komplizierten Namen. Der 2015 eingeführte Tivoli konnte mit bisher 1.100 in Deutschland verkauften Fahrzeugen zumindest schon mal ein bisschen zur besseren Wahrnehmung beitragen. Nun schickt das Unternehmen den nächsten Kandidaten ins Rennen: den auf dem Tivoli basierenden XLV. Hat der das Zeug, die etablierte Konkurrenz im Rennen der Kompakt-SUV-Raumriesen zu schlagen? Die Testfahrt gibt Aufschluss.

Optik? Passt soweit
Wichtig bei der ersten Begegnung mit einem neuen Fahrzeug? Die Optik. Klar, innere Werte zählen auch, aber hätten Sie sich freiwillig in frühere SsangYong-Ergüsse wie den Rodius oder den Actyon gesetzt? Nein, wir auch nicht. Aber: Schon der Tivoli und nun auch der XLV – das steht übrigens für ,Exciting Smart Lifestyle Vehicle" – fügen sich optisch wunderbar in das mehr oder weniger stylische Umfeld der modernen Kompakt-SUV ein. Die Front wurde größtenteils vom Tivoli übernommen und wirkt mit den LED-Scheinwerfern sowie der breiten Querspange recht modern. Wirft man einen Blick auf die Seitenlinie, fällt das sehr voluminöse Heckteil auf. 24,5 Zentimeter ist der XLV länger als der Tivoli. Dadurch steigt das Ladevolumen um 70 Prozent auf 720 Liter. Im Gegensatz zum Tivoli entsteht nun beim Umlegen der Rückbank ein ebener Ladeboden in einem 1.440 Liter großen Kofferraum.

Überraschend schicker Innenraum
Wo wir schon über den Kofferraum im Coc...