Seat Tarraco (2019) im Test

Es sind Drillinge! Dieser frohlockende Ausruf kommt nicht etwa von einem werdenden Vater. Vielmehr denkt man bei der Produktplanung im Volkswagen-Konzern so. Nach dem Skoda Kodiaq und dem VW Tiguan Allspace startet bald der dritte SUV-Ableger im XL-Format auf den Markt. Sagen Sie Hallo (oder eher Hola!) zum Seat Tarraco. Wo liegen seine Qualitäten? Zeit für einen ersten Test!

Was ist das?

Apropos Drillinge: Der Seat Tarraco komplettiert nicht nur das Konzerntrio großer SUVs auf Basis der MQB-A-LWB-Plattform (LWB: Long Wheelbase, langer Radstand), sondern ist auch bislang der letzte Baustein in Seats SUV-Portfolio. Dort rundet er das Angebot aus Arona und Ateca nach oben ab. Komisch nur, dass nicht noch ein Name mit A frei war, weshalb der Tarraco nach der spanischen Stadt Tarragona benannt ist. Gebaut wird das neue Spitzenmodell der Marke aber in Wolfsburg.

Dafür ist das Tarraco-Design deutlich aufregender als sein Produktionsort. Wie so oft im Konzern (man denke an den Ibiza) sorgt Seat für dynamische Linien. Sind der Skoda Kodiaq eher kantig und der VW Tiguan Allspace mehr rundlich, so liegt der Taracco irgendwo dazwischen: Eine relativ spitze Nase mit markantem Grill (für die Außen- und Innenbeleuchtung des SUVs wird serienmäßig ausschließlich LED-Technologie verwendet) und ein ansehnliches Heck. Dazwischen eine Sicke auf Höhe der Türgriffe, die das Fahr...