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Polestar 3 (2025): Basismodell mit 706 km Reichweite im Test

Wie schlägt sich das neue Einstiegsmodell mit 220 kW, Stahlfahrwerk und schnellem Laden?

Polestar 3 Long Range Single Motor mit Autor Stefan Leichsenring

Bild von: InsideEVs

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

6. Jul. 2025 um 06:10 Uhr

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Polestar erweitert das Angebot für den Polestar 3 um eine reichweitenstarke Basisversion. Der neue Long Range Single Motor kombiniert einen 220-kW-Heckantrieb mit einer großen 107-kWh-Batterie, die für eine WLTP-Reichweite von bis zu 706 Kilometern sorgt. Im ersten Test des 4,90 Meter langen Coupé-SUVs zeigt sich, wie sich die neue Einstiegsvariante mit Stahlfahrwerk fährt und wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Im Fahrtest überzeugt der Heckantrieb. Trotz 2,5 Tonnen Gewicht fühlt sich der Polestar 3 mit seinen 220 kW keinesfalls untermotorisiert an. Das One-Pedal-Driving funktioniert ausgezeichnet und bremst das Fahrzeug bei Bedarf bis zum Stillstand ab, eine Anpassung ist über einen Shortcut auf dem Touchscreen möglich. Dem Antrieb fehlt jedoch die besondere Agilität der Allradversion, die mit Torque Vectoring an der Hinterachse agiert. Der größte Kritikpunkt ist jedoch das Fahrwerk: Die konventionellen Schraubenfedern sind arg straff abgestimmt, was den Komfort auf langen Strecken spürbar reduziert.

Mit den genannten 706 km Reichweite gehört der Polestar 3 mit Heckantrieb zu den reichweitenstärksten Elektroautos auf dem Markt. Auch beim Laden überzeugt der Polestar 3 mit bis zu 250 kW Leistung, auch wenn die nur bei Tesla-Superchargern und einigen anderen Säulen erreicht werden. Beachtlich ist auch, dass sich die riesige Batterie in nur 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent bringen lässt. Damit liegt das Auto auch bei der Ladegeschwindigkeit ganz an der Spitze der 400-Volt-Modelle.

Im Innenraum dominiert der große 14,5-Zoll-Touchscreen mit Google-Betriebssystem, das eine intuitive Bedienung und exzellente Routenplanung ermöglicht. Dem gegenüber steht ein eher spartanisches 9-Zoll-Instrumentendisplay. Der Kofferraum fällt mit 484 Litern inklusive Unterbodenfach für die Fahrzeugklasse eher klein aus, wird aber durch einen 32-Liter-Frunk ergänzt. Die Anhängelast sinkt beim Hecktriebler auf 1,5 Tonnen.

Die Preise für den Hecktriebler beginnen bei 74.590 Euro. Nicht wenig Geld, für das es auch andere interessante Elektro-SUVs gibt wie etwa den Hyundai Ioniq 5 N, der mehr Fahrspaß vermittelt und dank 800-Volt-System schneller lädt, aber auch weniger Reichweite bietet. 

Den vollständigen Test des neuen Polestar 3 Long Range Single Motor mit allen Fahreindrücken, detaillierten Daten und einer umfangreichen Bildergalerie finden Sie auf InsideEVs.de.

Mehr zu Polestar:

Polestar 7: Erstes Bild des elektrischen Kompakt-SUVs

Polestar 4: Das Auto ohne Heckscheibe im Test

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