Test: 911 Turbo S Exclusive Series

Huiuiui, das ist wirklich ganz schön viel Gold für nur einen Porsche 911. Vermutlich handelt es sich hier um den mit Abstand güldensten Elfer aller Zeiten. Fragen Sie sich, was das alles soll? Also das mit einem 911 Turbo S, der mehr Glanz verströmt als ein Bühnenoutfit von Liberace, dann sei Ihnen gesagt: Es handelt sich hier um die neue Exclusive Series. Ein auf 500 Exemplare limitiertes Sondermodell mit dem Porsches Exclusive Manufaktur ein bisschen mehr vom Rampenlicht abhaben möchte.

Individuell im Akkord
Porsche Exclusiv Manufaktur? Sagt Ihnen nicht so wirklich was? Na, sehen Sie. Dabei hat Zuffenhausens Individualisierungslabor im Jahr 2016 gut 15.000 Autos in seinen Fängen gehabt. Mehr als jeder dritte Elfer (es sind 38 Prozent) wird hier gesonderwunscht. Mit speziellen Lacken, Ledern, Nähten, Leisten … alles, was man halt so braucht, damit der eigene Porsche nicht so aussieht wie der von den drei Nachbarn. Soll es ja geben in manchen Gegenden. Tja, und mit dem neuen 911 Turbo S Exclusive Series zeigt die Manufaktur jetzt eben, was so geht, wenn man mal richtig aus dem Vollen fräsen darf.

Deftiger Aufpreis
Laut Boris Apenbrink, dem Leiter des Kundenzentrums Sonderfahrzeuge, macht die Exclusive Manufaktur diesen Turbo S dabei nicht besser, sondern individueller. Das kann man auch anders sehen, schließlich kriegt er ja mehr Leistung (Ganz genau, was der aktuelle Turbo S schon immer am dringendsten gebraucht hat, ist mehr Zunder). Dazu gleich mehr. Ansonsten sind die m...