Wenn es etwas gibt, das Alfa Romeo bis zum Auslaufen der letzten Spider-Produktion im Jahr 2010 nie fehlte, dann war es ein zweisitziges offenes Auto.

Als Pininfarina auf dem Genfer Automobilsalon desselben Jahres das Konzept 2uettottanta vorstellte, das anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Stilzentrums und des 100-jährigen Firmenjubiläums geschaffen wurde, hofften viele, dass neben der Kontinuität auch die Tradition der seit 1962 produzierten historischen Duetto-Fahrzeuge gerettet werden würde.

Tatsächlich war in diesem Concept Car der 1750er-Turbomotor in Längsrichtung montiert, dazu kam die Hoffnung auf eine Rückkehr zum Heckantrieb.

Stattdessen gab es nach jenem schicksalhaften Jahr 2010, in dem der Spider "Typ 939" von der Bildfläche verschwand, keine Erben. Auch nicht im Jahr 2016, als die neue Zusammenarbeit mit Mazda die hervorragende Basis des MX-5 nach Italien brachte und deren Verwendung für einen neuen Spider längst als bestätigt galt.

Bis FCA verlauten ließ, dass der japanische Zweisitzer tatsächlich die Basis für ein anderes Revival sein würde, nämlich das des Fiat 124 Spider und seiner Abarth-Variante. Die Alfisti standen wieder mit leeren Händen da.