Unter Porsche-Liebhabern gilt der 968 als einer der solidesten Porsche, die jemals gebaut wurden. Das letzte Modell der mit dem 924 und 944 begründeten, kleinen Transaxle-Baureihe war optisch eine Weiterentwicklung des 944 mit Elementen vom 928. Porsche verwendete den bereits im 944 S2 eingesetzten 3-Liter-Reihenvierzylindermotor. Mittels einer "VarioCam" genannten Nockenwellenverstellung bot der 240 PS starke Motor früh ein gutes Drehmoment, 305 Nm lagen schließlich bei 4.100 Touren an.

Der Porsche 968 hatte bei seiner Einführung 1991 einen recht hohen Grundpreis. In der Coupé-Version kostete der Wagen 89.800 DM. Das Cabriolet war nochmals 10.000 DM teurer. Bei Bestellung von Zusatzausstattungen wie der Tiptronic genannten Automatik, Klimaanlage, Metallic-Lackierung oder Lederausstattung stieg der Preis eines Coupés ebenfalls leicht auf über 100.000 DM an.

im Modelljahr 1993 erweiterte Porsche die Modellpalette des 968 um den 968 CS. Dieser sportlich ausgelegte Wagen hatte eine reduzierte Serienausstattung und wurde um mehr als 12.000 DM günstiger als der Standard-968 angeboten.

1995 wurde die Produktion des Porsche 968 nach nur vier Jahren wieder eingestellt, da der Wagen nicht genügend Käufer fand. Die erwarteten Absatzzahlen wurden nicht erreicht und konnten die Entwicklungskosten nicht einspielen. Insgesamt wurden nur 11.241 Fahrzeuge hergestellt; davon wurden 3.959 als Cabriolet ausgeliefert. Extrem selten blieben der 968 Turbo S und Turbo S. Die Nachfolge als Einstiegsmodell trat später der Boxster an.