Revolution im Hause Opel: Nach Jahrzehnten des Kadett wurde die sechste Generation ab Sommer 1991 auf den neuen Namen Astra getauft. So sollte ein neues, positives Markenimage aufgebaut werden. In Umfragen wurde Astra meist mit Technik und Raumfahrt assoziiert. Der Buchstabe, der die Modellreihe angibt, wurde allerdings fortgeführt, weshalb das erste Astra-Modell die offizielle Bezeichnung Astra F bekam.

Zunächst waren ab August 1991 die drei- und fünftürigen Schrägheckmodelle verfügbar, während der fünftürige Caravan im Oktober 1991 folgte. Im Mai 1992 gelangte die klassische Stufenhecklimousine zu den Händlern. Das Cabriolet, das wie der offene Kadett E bei Bertone entworfen wurde, komplettierte im August 1993 das Programm.

In den ersten Jahren bis zum Facelift 1994 litt der Astra unter argen Rostproblemen, hinzu kamen Qualitätsprobleme. Für letztere war auch der GM-Einkaufsvorstand Jose Ignacio Lopez verantwortlich, der die Preise bei den Zulieferern stark drückte.