Nach 20 Jahren stellte Mercedes im Jahr 1991 wieder ein viersitziges Cabriolet vor. Es trägt die interne Bezeichnung A 124 und ist ab dem Frühjahr 1992 zunächst als 300 CE-24 erhältlich. Als technische Grundlage für das neue Cabriolet dient den Ingenieuren das Coupé.

Insbesondere versteifen sie die Karosserie, um den offenen Viersitzer so komfortabel und sicher wie die anderen Mitglieder der Baureihenfamilie zu machen. Dazu werden rund 1.000 Teile völlig neu konstruiert. Das Cabriolet wird ab 1992 im Werk Sindelfingen gebaut. Zunächst ist ausschließlich das 300 CE-24 Cabriolet mit 220 PS starkem 3,0-Liter-Sechszylindermotor erhältlich.

Bereits im Juni 1993 stellt die Stuttgarter Marke die modellgepflegte Generation der Baureihe 124 vor. Das Cabriolet trägt nun, ebenso wie alle anderen Varianten der Baureihe, den Namen E-Klasse. Der offene Viersitzer ist stilistisch deutlich überarbeitet und wird jetzt in einer größeren Modellvielfalt angeboten. Erhältlich sind die Vierzylinder-Typen E 200 Cabriolet mit 136 PS (vor 1994 nur als Version für den Export) und E 220 Cabriolet (150 PS), der Sechszylindertyp E 320 Cabriolet (220 PS) sowie als Spitzenmodell das E 36 AMG Cabriolet (272 PS). Die zuvor nur gegen Aufpreis erhältliche elektrohydraulische Verdeckbetätigung ist nun serienmäßig, außerdem erhält das Verdeck einen neuen Innenbezug mit noch besserer Wärme- und Schallisolation.

Das erste E-Klasse Cabriolet wird bis 1997 gebaut. 15.380 Kunden entscheiden sich für eine Vierzylinderversion, 18.572 Käufer wählen ein Modell mit Sechszylindermotor.