Ebenfalls 1991 lancierte Mazda den MX-3, ein kompaktes Coupé mit einer Glasheckklappe im Stil des Porsche 924. Darunter passen übrigens 289 Liter Gepäck. International wurde der MX-3 unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten: In Nordamerika als Mazda MX-3 Precidia, in Japan und anderen Märkten wurde es als Eunos Presso oder Autozam AZ-3 verkauft.

Der 4,22 Meter lange und 1,31 Meter hohe MX-3 basierte (der Name verrät es) auf dem Mazda 323 von 1989, der seinerseits mit teils ungewöhnlichen Design für Aufsehen sorgte. Und so geriet der MX-3 in seiner Basis relativ bieder: Frontantrieb, dazu ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 88 PS.

Doch soweit war es erst 1992. Beim Debüt des Mazda MX-3 auf der IAA 1991 sorgte sein nur 1,8 Liter großer Sechszylinder in V-Form für Furore. Damals war dieses Aggregat der kleinste Sechszylinder der Welt. Bis 1998 wurde der MX-3 hierzulande angeboten, rund 20.000 Fahrzeuge fanden ihre Liebhaber.