Das Ei des Kolumbus? An der kuriosen Form des zweiten Mazda 121 schieden sich die Gemüter. Ein 3,81 Meter kurzes, rundliches Stufenheck-Limousinchen mit Faltdach. Das bunte Osterei auf Rädern kam passend im April 1991 nach Deutschland, etwa ein halbes Jahr nach der Weltpremiere in Tokio.

Besonderer Clou war das "Canvas Top" genannte Faltschiebedach. Es ließ sich in beide Richtungen öffnen. Sowohl von vorn nach hinten, von hinten nach vorn, als auch gleichzeitig in beide Richtungen konnte es elektrisch betätigt werden. Die Stoffmütze war bis 1994 immer Standard, der Kunde bekam seinen 832 Kilogramm schweren 121 mit einem 53 kW (72 PS) starken 1,3-Liter-Benziner.

Anfang 1996 endete die Produktion, der folgende 121 war nichts anderes als ein Ford Fiesta mit anderem Emblem.