Revolution vor 30 Jahren bei Fiat: Nach Jahrzehnten von Kleinstwagen mit Heckmotor wanderte beim neuen Cinquecento der Motor endlich nach vorne. Das sorgte für überraschend viel Platz in dem nur 3,23 Meter langen Wagen.

Das recht nüchterne Design entstand tatsächlich in Italien, während man in Polen, wo der Vorgänger 126 vom Band lief, einen Prototypen namens Beskid 106 entworfen hatte. Dessen Optik tauchte später beim Renault Twingo wieder auf.

Doch zurück zum Cinquecento: Auf einigen Märkten gab es ihn mit einem 700-Kubik-Zweizylinder, hierzulande fuhr er meist mit 0,9-Liter-Vierzylinder und 40 PS. Durchaus spaßig geriet der Cinquecento Sporting mit farbigen Gurten, 1,1 Liter Hubraum und 55 PS für knapp über 700 Kilogramm Gewicht.

Über eine Million Exemplare des Fiat Cinquecento wurden gebaut, 1998 löste ihn der eng verwandte Seicento ab.