Mittlerweile ist der Vierzylinder-V-Motor in der Automobilwelt sehr selten geworden. Das war früher anders. Den ersten V4 setzte der französische Hersteller Mors in einem Rennwagen ein, dann war es die italienische Firma Lancia, die das Konzept für den Lambda und später für andere Modelle nutzte, bis hin zum Lancia Fulvia, der eines der letzten Serienmodelle mit diesem Motor war.

Sehr bekannt wurde der V4 bei Ford, wo er massenweise verbaut wurde. Saab griff auf diese Motoren für den 96 zurück.

Die Marke, die ihn zuletzt eingesetzt hat, ist Porsche, und zwar bei ihren jüngsten Sieger der 24 Stunden von Le Mans, dem Porsche 919 Hybrid, dessen Hybridsystem auf einem 2,0-Liter-V4-Turbobenziner basiert.