Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,34, der eine 24-prozentige Verbesserung gegenüber dem Vorgänger darstellt, war die C4 Corvette wesentlich schlanker und wurde mit einem neu entwickelten Rahmen ausgestattet. Im ersten Jahr bot Chevrolet den Sportwagen mit 205 PS an, danach folgte ein stärkerer 5,7-Liter-V8 mit 230 PS. 1986 kehrte das Cabriolet nach einer 10-jährigen Pause zurück.

Der Modelljahrgang 1987 kam auf 240 PS und einem besseren Handling dank eines optionalen Z-52-Fahrwerkspakets. Kunden mit größerem Leistungshunger hatten die Möglichkeit, bei einigen Händlern einen Callaway Twin-Turbo-Kit zu erhalten, der die Leistung auf 345 PS anhob. Chevy führte eine 35th Anniversary Edition für 1988 ein und installierte serienmäßig Doppelkolbenbremsen an der Vorderachse. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe wurde 1989 eingeführt.

1990 war ein wichtiges Jahr, denn es markierte die Markteinführung des ZR1 mit 375 PS aus einem 5,7-Liter-V8. Im selben Jahr wurde ein Airbag für den Fahrer zum Standard. Bis zum Ende der Baureihe im Jahr 1996 gab es stets Verbesserungen: 1991 eine Modellpflege, 1992 ein Small-Block-V8 mit 300 PS und 1993 eine Rubinrot lackierte Sonderedition, um 40 Jahre Corvette zu feiern. Ebenfalls in diesem Modelljahr erblühte die ZR1 auf 405 PS. In seinem letzten Jahr brachte die C4 nicht nur eine Collector's Edition, sondern auch ein Grand-Sport-Derivat hervor.