Es klang nach einem cleveren Deal: Die DDR durfte durch den so genannten ,Alpha Deal" in den 1980er-Jahren Motoren aus der EA-111-Linie von VW bauen und in ihren Fahrzeugen verwenden. Das Problem: Die 1,3-Liter-Variante war zu groß für den Motorraum des Wartburg 353. Mit Längseinbau geriet der Wagen äußerst häßlich, also mussten sich die Ingenieure etwas für den Quereinbau einfallen lassen. Durch die aufwändige Umkonstruktion des Vorderwagens wurden wortwörtlich Unsummen im Wartburg 1.3 versenkt, die für gravierende Änderungen an der Optik dann fehlten. Insgesamt kostete das VW-Motorengeschäft die DDR 7,2 Milliarden Mark, davon waren 1,5 Milliarden D-Mark. Interessant: Ab März 2018 würdigt die Deutsche Post den Viertakter auf einer Briefmarke.