Unsere Übersicht von zehn Porsche-Modellen mit Wertsteigerungs-Potenzial beginnt mit einer ungewöhnlichen Nummer, dem 912. Der Vorteil des Porsche 912, der zwischen 1965 und 1969 produziert wurde, liegt darin, dass er leicht mit dem 911 verwechselt werden kann. Genauso hatte es Porsche damals aber beabsichtigt. Weil der neue 911 mit Sechszylinder deutlich teurer war als der bisherige 356 mit Vierzylinder, schob man den 912 nach. Im ,Zwölfer"-Heck rumort ein Vierzylinder mit 90 PS, innen gibt es nur drei statt fünf Rundinstrumente. Weil sich der 912 gut verkaufte (besonders in den USA), ist er nicht so selten, wurde aber über die Jahre gerne aufgemotzt. Achten Sie daher auf Originalität, um unangenehme Überraschungen bei großen Restaurationen zu vermeiden. Für alle, denen es beim klassischen 911 vor allem ums Design geht, kann der 912 ein hervorragender Einstieg in das Porsche-Universum sein.

Gut zu wissen: Wer lästert, dass es sich im 912 um einen Käfer-Motor handelt, dem sei gesagt, dass es vor allem der Block des Porsche 356 ist!