Als sogenanntes ,Friedensfahrzeug" feierte der Volvo PV444 im September 1944 seine Weltpremiere in Stockholm, die Fertigung begann aber erst 1947. Der Preis für das neue Modell betrug sensationell günstige 4.800 Schwedische Kronen – genauso viel wie 1927 für den ÖV4, das erste Auto des Unternehmens, berechnet wurde. Wie bei fast allen Volvo-Modellen jener Jahrzehnte beeinflussten amerikanische Designmerkmale das Äußere des Volvo PV444, der in Deutschland bald liebevoll ,Buckel-Volvo" genannt wurde. Er war der erste Volvo mit selbsttragender Karosserie und etablierte Verbundglasschreiben als wichtige Sicherheitsinnovation. Der Verkaufserfolg des PV444 war überwältigend: Aus ursprünglich 8.000 geplanten Einheiten wurden rund 200.000 produzierte Autos, bevor im Jahr 1958 der PV544 aus dem PV444 hervorging.