Minivan trifft auf SUV

Was hat man als Kunde eigentlich davon, dass der PSA-Konzern Opel übernommen hat? Richtig, zum Beispiel den neuen Crossland X. Das Crossover-City-SUV beerbt den in die Jahre gekommenen Minivan Meriva. Ob das erste Opel-Modell aus der gemeinsamen PSA-Allianz überzeugen kann? Wir haben den neuen Crossland X getestet.

Design und Abmessungen
Der Crossland X wandelt zwischen den Welten. Er mixt die Optik und Variabilität eines Minivans mit der erhöhten Sitzposition und den Stylingelementen eines SUVs. Das Design wirkt modern, frisch und dynamisch. Die Front ist ganz SUV-typisch etwas bulliger und sie kommt mit der Doppelleuchten-Grafik in den Voll-LED-Scheinwerfern. Was uns etwas traurig stimmt? Die Portal-Türen des Meriva haben es leider nicht in die neue Crossland-Zeitrechnung geschafft. Die Fakten: Der Wagen ist 4,21 Meter lang und damit nur sechs Zentimeter kürzer als der Mokka X. Das Dach ist jedoch zehn Zentimeter höher als beim Astra.

Stimmiges und variables Innenraumpaket
Durch die immer noch sehr Minivan-artigen Proportionen ergibt sich ein hoher Nutzwert. In den Kofferraum passen 410 bis 1.255 Liter Gepäck. Möglich machen dies eine um 15 Zentimeter verschiebbare Rückbank (gegen Aufpreis), die im Verhältnis 60 zu 40 umklappbar ist, und ein doppelter Ladeboden, der nach unten Platz schafft. Und die menschliche Nutzlast? Die kann sich in der ersten Reihe über AGR-Sitze, eine gigantische Kopffreiheit und eine bequeme und gleichzeitig übersichtliche Sitzposition freuen. Abe...