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Dieses millionenschwere Wohnmobil kann Elektroautos laden

Es hat drei Fernseher, zwei Badezimmer, zwei Küchen und eine Level 2-Ladestation

Seitenansicht eines Luxus-Wohnmobils

Bild von: YouTube

Von: Christopher Smith

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

19. Aug. 2024 um 14:13 Uhr

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Es ist schon ein Weilchen her, dass wir ein richtig luxuriöses Wohnmobil im Programm hatten. Jetzt kommt das wohl luxuriöseste von allen. Prevost ist bekannt für reichlich edle Aufbauten. Dieses monströse Gefährt namens Loki Coach dürfte das Ganze nun auf die Spitze treiben. Ein bisschen Träumen sei uns erlaubt, auch wenn man gerade keine 2,5 Millionen US-Dollar (etwa 2,27 Millionen Euro) für ein fahrendes Heim übrig hat.

Aber wie sieht so ein millionenschweres Wohnmobil denn jetzt eigentlich aus? Was macht es besonders? Wir kriegen eine Tour von YouTuber Erik Van Conover, der beim diesjährigen Formel 1-GP von Kanada ein wenig Zeit mit dem Ungetüm verbringen durfte. 

Los geht es gleich mal mit der etwas schockierenden Info, dass alleine die Vordersitze 20.000 Dollar kosten. Also jeder Vordersitz. Per Knopfdruck auf eines der insgesamt zehn Tablets des Gefährts fährt ein 65-Zoll-Fernseher aus der Decke. Ein weiterer Knopf lässt einen 50-Zöller im Master-Schlafzimmer zum Vorschein kommen. Und wenn Sie draußen Fernsehen wollen - ein drittes TV-Gerät mit 55 Zoll Bildschirmdiagonale schiebt sich aus einem der vielen Exterieur-Abteile. 

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Der Wohnbereich verbreitert sich signifikant, indem sich zwei Abteile beim stehenden Fahrzeug nach außen schieben. Hier drin dürfte mehr Platz sein als in vielen Wohnungen. Platz für diverse Couchen ist in jedem Fall. Eine davon entfaltet sich auch zu einem Bett. 

In der Küche sehen wir einen elektrisch einklappbaren Tisch und natürlich kann niemand on the road ohne eine Spülmaschine überleben. Apropos: Natürlich verfügt die Loki-Küche auch über eine Waschmaschine-Trockner-Kombo. Im Küchenbereich entdeckt man dann auch das erste von zwei Badezimmern. Ziemlich praktisch: Alle Schubladen, Schränke und Staufächer sind mit elektromagnetischen Schließmechanismen ausgestattet, die ein Öffnen während der Fahrt verhindern.   

Im Heck des Loki befinden sich ein Kingsize-Bett und ein zweites Bad, komplett mit Dusche, die groß genug ist, um eine Sitzbank zu beherbergen. Eine Tür trennt diesen Bereich vom Rest des Interieurs. Für Privatsphäre ist also gesorgt. Selbige wird obendrein durch elektrisch dimmbares Glas und rundherum angebrachte Sonnenschutz-Rollos gewährleistet. Alle elektrisch betrieben, versteht sich. 

Sie sehen schon, hier müssen sehr viele Dinge betrieben werden und das verlangt nach Energie. Aus diesem Grund ist das Dach des Loki mit Solarpaneelen zugepflastert. Zudem gibt es genügend Lithium-Ionen-Akkus um die multiplen Klimaanlagen für Tage am Laufen zu halten. Sollte mehr Saft benötigt werden, springt der Dieselmotor des Fahrzeugs ein, um die Akkus zu laden. 

Die Kraft reicht sogar, um eine Level 2-Ladestation für Elektroautos zu betreiben. Völlig enttäuschenderweise muss man sein Auto allerdings selbst fahren oder an den Haken nehmen. Zwischen der Außenküche, dem Fernseher, den Gepäckbereichen, all der Elektronik, den Batterien und Rohrleitungen fürs Wassersystem war tatsächlich kein Platz mehr für eine Garage. Ein Jammer. 

Es gibt sicher schlechtere Orte für ein Wochenende an der Rennstrecke (oder an jedem anderen Ort). Aber für knapp 2,3 Millionen Euro kriegt man auch nur so ein Gedanke - eine ganze Menge Hotelzimmer und coole Autos. 

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