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Wer hat im ersten Halbjahr 2024 die meisten Autos in Europa verkauft?
Der Automobilsektor hinkt dem wirtschaftlichen Umfeld weit hinterher. Elektro enttäuscht

Bild von: Motor1.com

Von: Eleonora Lilli
Übersetzt von: Roland Hildebrandt
18. Jul. 2024 um 16:10 Uhr
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Die Neuwagenverkäufe in Europa schwächeln, aber das ist nicht überraschend. Die Zulassungsentwicklung verläuft seit Monaten schleppend, und das erste Halbjahr 2024 schloss für Westeuropa (EU-EFTA-UK) mit einem bescheidenen Wachstum: 4,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2023.
Vergleicht man jedoch die Zahlen mit denen des Zeitraums vor der Pandemie, d.h. im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, beträgt der Rückgang 18,4 %. In Anbetracht der Tatsache, dass sich das Bruttoinlandsprodukt der Region bereits wieder auf das Vorkrisenniveau erholt hat, zeigt der Sektor, dass er hinter der restlichen Wirtschaft zurückbleibt.
Bildergalerie: Audi A5 Avant (2024)

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Quelle: Audi
Andererseits wurden allein im Juni 1.310.989 Autos zugelassen, was einem Anstieg von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Ergebnis für Elektroautos, die ohne staatliche Anreize nicht in Fahrt kommen, gibt ebenfalls Anlass zum Nachdenken.
Marktanteile nach Kraftstoff
In der ersten Hälfte dieses Jahres sank der Anteil der batteriebetriebenen Autos in Westeuropa (EU-EFTA-UK) auf 13,9 %, verglichen mit 14,2 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch in Deutschland gab es einen deutlichen Rückgang (von 15,8 % im ersten Halbjahr 2023 auf 12,5 %).
Betrachtet man nur die Zahlen für Europa, so sank der Marktanteil der batteriebetriebenen Autos im letzten Monat von 15,1 % im Jahr 2023 auf 14,4 %; der von Benzin- und Dieselfahrzeugen von 49,6 % auf 47,1 %, während der von Hybridfahrzeugen von 24,4 % auf 29,5 % stieg.
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Die Zulassungen von Elektroautos stiegen in Europa um 1,3 % und in Westeuropa (EU-EFTA-VK) um 1,6 %; die von Plug-in-Hybridfahrzeugen gingen um 2,5 % zurück (1,4 % in EU-EFTA-VK); Hybride verzeichneten einen Zuwachs von 22,3 % (21,2 % in der EU EFTA UK); Benziner blieben mit -0,5 % (-1,5 % in der EU EFTA UK) relativ stabil und Dieselfahrzeuge verloren 7,4 % (-7,9 % in der EU EFTA UK).
Wer ist gestiegen und wer ist gesunken?
In der ersten Jahreshälfte blieb das Gleichgewicht zwischen den wichtigsten Fahrzeuggruppen in der EU-Region EFTA-UK im Vergleich zum Vorjahr ziemlich unverändert. Die wichtigsten Zuwächse bei den Marken konnten Mitsubishi, Honda und Volvo verbuchen. Zuwächse gab es auch bei der chinesischen SAIC Motors und den japanischen Konzernen Suzuki und Toyota.
Zahlen für EU EFTA UK Anteil % erstes Halbjahr 2024 Anteil in % im ersten Halbjahr 2023 zugelassene Einheiten in H1 2024 zu 2023 Volkswagen Konzern 25,6% 25,9% +3,4% Stellantis 16,6% 17,4% +0,1% Renault-Gruppe 9,8% 9,8% +3,8% Hyundai-Gruppe 8,2% 8,7% -2% Toyota Gruppe 7,6% 6,8% +16,1% BMW Gruppe 6,8% 6,8% +4,8% Mercedes-Benz 5,0% 5,3% -0,6% Ford 3,3% 4,1% -16,9% Volvo Autos 2,8% 2,2% +34,8% Tesla 2,4% 2,8% -12% Nissan 2,6% 2,3% +18,2% SAIC Motor 1,9% 1,6% +22,3% Suzuki 1,7% 1,4% +27,6% Mazda 1,4% 1,4% -0,4% Jaguar Land Rover Gruppe 1,2% 1,1% +13% Honda 0,6% 0,4% +44,2% Mitsubishi 0,5% 0,3% +88,1%
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