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Citroen e-C3: Elektroauto für 23.300 Euro nun bestellbar
Die Auslieferungen sollen im Frühsommer starten

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
1. Feb. 2024 um 10:00 Uhr
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"Citroen e-C3: Das erste bezahlbare europäische Elektroauto ist jetzt bestellbar": Stolz wie Oskar vermeldet die Marke den Start des nur 23.300 Euro teuren Kleinwagen-SUVs. Der Wagen ist ab sofort beim Händler bestellbar. Auch eine komplette Preisliste gibt es bereits; die Auslieferungen sollen im Frühsommer beginnen.
Für den Basispreis von 23.300 Euro gibt es allerdings nicht 320 km Reichweite, wie bei der Vorstellung des Citroen e-C3 versprochen, sondern nur 300 km. Außerdem hat die Einstiegsversion You keinen Touchscreen. Geschenkt – auch mit 300 km Reichweite ist das Auto noch ein Preisbrecher, und mit Google Maps auf dem Handy navigiert es sich ebenfalls sehr gut. Und für immer noch erschwingliche 27.800 Euro gibt es den e-C3 Max mit Touchscreen.
Bildergalerie: Citroen e-C3 (2024)

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Technische Basis des Citroen e-C3 ist die Smart-Car-Plattform von Stellantis, die auch in Märkten wie Indien und Südamerika genutzt wird. Sie ist auf Elektroautos ausgerichtet, ermöglicht aber auch Verbrenner-Modelle. Für den Antrieb sorgt ein 83-kW-Motor, der Strom kommt aus einem Akku mit 44 kWh. Hier verwendet der Stellantis-Konzern erstmals Lithium-Eisenphosphat-Technik (LFP).
Mit 4,02 Meter gehört der Citroen e-C3 klar ins B-Segment, die stattliche Höhe von 1,58 Meter ist die eines kleinen SUVs: Der Jeep Avenger etwa ist 4,08 m lang und 1,53 m hoch. Die Bodenfreiheit des e-C3 ist mit 163 mm allerdings niedriger als beim Avenger, wo sie mit 200 mm angegeben wird.
Die Basisversion ist bereits mit den wichtigsten Elementen ausgestattet:
- 16-Zoll-Stahlfelgen
- LED-Scheinwerfer mit Lichtsensor
- Zentralverriegelung mit Fernbedienung
- Elektrisch einstellbare Außenspiegel
- Elektrische Fensterheber vorne
- Parkpiepser hinten
- Tempomat
- Klimaanlage
- Smartphone-Halterung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung
- Anti-Kollisionssystem, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung
- einphasiger Bordlader
Statt eines normalen Instrumentendisplays gibt es im e-C3 eine Art Zeile mit den wichtigsten Informationen wie Geschwindigkeit und Restreichweite. Der Hersteller bezeichnet das als "Head-up-Display" – ein Overstatement, auch wenn Projektionstechnik verwendet wird. Bei unserer Sitzprobe hat uns diese Lösung allerdings besser gefallen als die Tempo-Anzeige im Volvo EX30, der ebenfalls kein Instrumentendisplay hat. Bei Volvo wird die Tachoinformation im Touchscreen untergebracht, wodurch man den Blick recht weit von der Straßen abwenden muss.
Legt man sein Smartphone in die Halterung des e-C3 You, wird per NFC (Near Field Communication) automatisch eine App gestartet. Über diese App kann man Telefon-, Radio-, Navigations- und Musik-App-Dienste nutzen. Sie wird über Tasten am Lenkrad gesteuert; eine Home-Taste ermöglicht die Rückkehr zur Startseite der App.

Einen Touchscreen gibt es nur beim e-C3 Max, der You hat nur eine Smartphone-Halterung
Der e-C3 Max bietet zudem 17-Zoll-Alufelgen, bessere Sitze, eine geteilt umklappbare Rücksitzbank, elektrische Fensterheber auch hinten, elektrisch beheiz- und anklappbare Außenspiegel, ein Dach in Kontrastfarbe (Schwarz oder Weiß), eine Rückfahrkamera, "Farbclips" in Weiß, Gelb oder Rot, getönte Scheiben hinten, induktives Laden fürs Handy, Klimaautomatik, einen 10,3-Zoll-Touchscreen und kabelloses Android Auto und Apple CarPlay.
Für 400 Euro Aufpreis gibt es einen 11-kW-Bordlader. Damit verkürzt sich die Ladezeit mit Wechselstrom auf 2h50; mit dem einphasigen Bordlader dürfte es dreimal so lange dauern, also 8h30 – nach einer normalen Nacht dürfte der Akku also auch mit dem Serien-Lader voll sein. Allerdings bezieht sich all das auf einen Ladehub von 20-80 Prozent. Alternativ kann man die Batterie mit bis zu 100 kW Gleichstrom laden. Damit dauert der gleiche Ladehub 26 Minuten. Damit liegt die Ladegeschwindigkeit bei 1,7 kWh/min.
Technische Daten des Citroen e-C3
- Frontantrieb mit 83 kW und 120 Nm
- 0-100 km/h/Höchstgeschwindigkeit: 11,0 Sek. / 135 km/h
- WLTP-Stromverbrauch: 16,4 kWh/100 km
- Akku/WLTP-Reichweite: 44 kWh / 300 km
- Maße: 4.015 mm Länge / 1.755 mm Breite (m. eingeklappten Spiegeln) / 1.577 mm Höhe
- Radstand: 2.540 mm
- Kofferraum: 310 Liter, Maximalvolumen nicht bekannt
- Leergewicht: 1.419-1.560 kg
- Zuladung: 350-491 kg
Für den e-C3 Max gibt es ein Winter-Paket für 700 Euro inklusive Sitz- und Lenkradheizung und einer beheizbaren Frontscheibe. Ohne Aufpreis gibt es das Auto in Hellblau; die vier anderen Außenlackierungen (Weiß, Grau, Schwarz und Rot) kosten zwischen 200 und 700 Euro Aufpreis.
Zu den Konkurrenten gehören die günstigsten Elektroautos auf dem Markt, darunter der Dacia Spring, der Fiat 500 Elektro, der als Lagerfahrzeug noch immer verfügbare VW e-Up und der stark rabattierte Nissan Leaf. Gebaut wird der e-C3 im slowakischen Trnava. Wie berichtet, soll 2025 eine Version mit weniger Reichweite (200 statt 300 km) und einem günstigeren Preis (19.990 statt 23.300 Euro) folgen.
Mehr zum Citroen e-C3:
Citroen e-C3: Erste Sitzprobe im günstigen Stromer
Citroen e-C3: 320 km Reichweite für 23.300 Euro
Unterm Strich
Das wichtigste Elektroauto des Jahres 2024? Citroen greift ziemlich hoch, aber ganz Unrecht hat die Marke nicht. Schließlich ist der Neuling ein wahrer Preisbrecher, auch wenn die Konkurrenz inzwischen enorme Rabatte anbietet.
Bildergalerie: Citroën e-C3 (2024), Live-Bilder
Citroën
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Quelle: Citroen, e-C3-Preisliste (PDF)
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