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Citroen e-C3: 320 km Reichweite für 23.300 Euro

Neuer Dacia-Spring-Rivale mit 83-kW-Antrieb vorgestellt

Citroën ë-C3 (2024) Live-Bilder von Motor1.com Frankreich

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

17. Okt. 2023 um 13:15 Uhr

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Citroen stellt den e-C3 vor, laut Hersteller "das erste erschwingliche Elektroauto Europas". Das völlig neue Modell kostet 23.300 Euro. Man erhält ein kleines SUV mit immerhin 320 km Reichweite. 2025 soll eine noch günstigere Version für 19.990 Euro mit 200 km Reichweite nachgeschoben werden.

Technische Basis ist nicht etwa der Verbrenner-C3, sondern die "globale BEV-native Citroen 'Smart Car Platform'", die bereits vom C3 in Indien und Südamerika genutzt wird. Die Startversion des Citroen e-C3 wird von einem 83-kW-Elektromotor angetrieben. Damit dauert der Tempo-100-Sprint etwa 11 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit wird bei 135 km/h erreicht. Dazu gibt es einen 44-kWh-Akku, der erstmals im Stellantis-Konzern eine Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP) hat. Damit ergeben sich die erwähnten 320 km Reichweite.

Bildergalerie: Citroën e-C3 (2024), Live-Bilder

Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation

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Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation Citroën ë-C3 (2024): Live-Bild von der Präsentation

Aufgeladen wird mit bis zu 100 kW Gleichstrom. Damit soll man den Akku in 26 Minuten von 20 auf 80 Prozent bringen können. Mit Wechselstrom dauert der gleiche Ladehub etwa 4h10 bei 7 kW einphasig (wobei in Deutschland bei einer Phase nur 4,6 kW zulässig sind). Mit einer 11-kW-Wallbox soll der Vorgang 2h50 dauern.

Mit 4,01 Meter ist das Auto fast 30 cm länger als der Dacia Spring; der e-C3 hat damit eher die Länge des zweitkleinsten Elektro-SUVs auf dem Markt (Jeep Avenger). Mit 1,57 Meter überragt das Auto aber beide. Auch der Fahrersitz soll zehn Zentimeter höher als beim normalen C3 liegen, und die Bodenfreiheit ist fast zwei Zentimeter höher (163 statt 135 mm). Der Kofferraum fasst 310 Liter; das Maximalvolumen wurde noch nicht angegeben.

Citroen e-C3 (2024)

Innen gibt es statt des Instrumentendisplays nur ein kleines, zeilenartiges Display, das aus Fahrersicht über dem recht kleinen Lenkrad erscheint und deshalb von Citroen als Head-up-Display bezeichnet wird. 

Was die sonstige Innenausstattung angeht, so gibt es zwei Versionen: You bietet serienmäßig eine Smartphone-Halterung. Eine auf dem Handy installierte Fahrzeug-App kann automatisch per NFC gestartet werden. Die Bedienung der App erfolgt dabei über Lenkradknöpfe. 

Bei der Version Max dagegen gibt es einen 10,25-Zoll-Touchscreen im Querformat, der leicht zum Fahrersitz hin geneigt ist. Navigiert wird mit einer neuen "e-Routes"-App, mit der man seine Routen planen kann. Außerdem sind Live-Daten zu den Ladesäulen enthalten. Ansonsten gibt es ein mit Stoff bespanntes Armaturenbrett, das für Wohnzimmer-Ambiente sorgen soll. 

Citroen e-C3 (2024)

Die Einstiegsversion You besitzt (neben der erwähnten Smartphone-Halterung) auch noch LED-Scheinwerfer, das "Advanced Comfort"-Fahrwerk, das Notbremssystem, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Lichtautomatik, Parkpiepser hinten, Tempomat und Klimaanlage. Ob hier schon der 11-kW-Lader an Bord ist, geht aus der Pressemeldung nicht hervor.

Der e-C3 Max verfügt zudem über 17-Zoll-Alufelgen, eine Bicoloroptik, Unterfahrschutz vorn und hinten, den erwähnten Touchscreen, "Advanced Comfort"-Sitze, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel, umklappbare Rücksitze, LED-Rückleuchten, abgedunkelte Seitenscheiben hinten, Klimaautomatik, kabelloses Laden fürs Handy, Rückfahrkamera und elektrische Fensterheber hinten.

Die Optik übernimmt Elemente des Citroen Oli Concept, darunter das Aussehen der Leuchten und die Lichtsignatur. Erstmals trägt der Wagen das neue (ovale) Markenlogo. Fünf Lackfarben werden angeboten: Weiß, Blau, Rot, Silber und Schwarz. Dazu gibt es für den Max ein Dach in Schwarz oder Weiß. Gebaut wird der Wagen im slowakischen Trnava. Zu den Händlern kommt das Auto im zweiten Quartal 2024.

Zu den Konkurrenten dürften der Dacia Spring (ab 22.750 Euro, 33/48 kW, bis 230 km Reichweite) und die Stellantis-SUVs à la Jeep Avenger (ab 37.000 Euro, 115 kW, rund 410 km Reichweite) gehören. Ob es Derivate der anderen Stellantis-Marken geben wird, müssen wir abwarten.

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Technische Daten des Citroen e-C3

Bildergalerie: Citroen e-C3 (2024)

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Citroen e-C3 (2024)

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Quelle: Citroen

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