Home

Ferrari

News

Mansory F9XX "Tempesta Celeste": Himmlischer Sturm

1.100 PS, 2,4 Sekunden und nur drei Exemplare auf Basis des Ferrari SF90 Spider geplant

Mansory Ferrari F9XX

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

9. Mär. 2023 um 19:10 Uhr

Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen

Teilen

Mansory ist bekannt für extrovertiertes Tuning, Ferrari für viel Leistung. Was passiert also, wenn man beides miteinander mischt? Sehen Sie selbst ...

Nach der Lancierung des "Mansory F9XX" auf Basis des Ferrari SF90 – sowohl als Coupé als auch als Spider – schiebt die im oberpfälzischen Brand angesiedelte Manufaktur Mansory zum Frühjahr 2023 eine limitierte Edition des Spiders namens "Tempesta Celeste" nach. "Tempesta Celeste" bedeutet wörtlich übersetzt "himmlischer Sturm".

In diesen einzigartigen Genuss werden jedoch lediglich 3 Kunden weltweit kommen, für die im Rahmen der Mansory-Philosophie "One of One" zugleich sichergestellt wird, dass jedes dieser Fahrzeuge als Unikat die Manufaktur in Brand verlassen wird.

Mansory Ferrari F9XX

Bei diesem Komplett-Umbau geht man in die Tiefe: Eine Karosserie mit Leichtbau-Komponenten aus Forged-Carbon, eine signifikante Leistungssteigerung, tiefgreifende Fahrwerksmodifikationen, geschmiedete und in schwarz gehaltene Sportfelgen sowie diverse Interieur-Modifikationen aus Leder und Carbon.

Das Fahrzeug selbst besticht von außen mit markanten, vergrößerten Lufteinlässen in der Frontschürze, die jederzeit den Frischluftzustrom zu den Hochleistungskühlern gewährleisten. Zusammen mit der speziell entwickelten Frontlippe ergibt sich zudem ein deutlich verbesserter Abtrieb an der Vorderachse. Seitlich zeigen markante Schweller die unverwechselbare Handschrift des Hauses Mansory.

Für eine perfekte Führung des Luftstroms unterhalb des Fahrzeugs sind der neu entwickelte Doppel-Diffusor und die neu entwickelte Heckschürze verantwortlich. Zugleich erhöht die Heckschürze in Verbindung mit dem ebenfalls neu gezeichneten Heckspoiler den Abtrieb auf der Hinterachse.

Mansory Ferrari F9XX

Der Heckspoiler selbst, im Gegensatz zum Coupé beim "Mansory F9XX – Tempesta Celeste" zweigeteilt und mit einem zusätzlichen Tagfahrlicht an den seitlichen Kanten versehen, Eine 4-Rohr-Auspuffanlage ergänzt die Heckansicht.

Ergänzend zu den tiefgreifenden optischen Veränderungen erfährt auch die Technik einige Überarbeitungen. Diese haben zum Ergebnis, dass der 4,0 Liter große V8-Biturbo-Mittelmotor statt der serienmäßig schon beachtlichen 780 PS und 800 Nm nunmehr 980 PS und 980 Nm auf die Kurbelwelle stemmt.

In Verbindung und der Unterstützung seiner drei Elektromotoren (zwei an der Vorderachse und einen für die Hinterachse) überspringt der "Tempesta Celeste" somit die magische Leistungsgrenze von 1.000 PS und erreicht eine Systemleistung von 1.100 PS.

Sämtliche leistungssteigernde Maßnahmen wurden dabei von den Ingenieuren der hauseigenen Motorenabteilung ausschließlich am Verbrennungsmotor durchgeführt; der komplette Elektroantrieb blieb unverändert.

Mansory Ferrari F9XX

Diese Leistungsdaten gipfeln auch in Fahrleistungen, die ebenfalls an der Spitze im Supersportwagenbereich angesiedelt sind. So erreicht der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 355 km/h, der Sprint von Null auf 100 km/h wird in 2,4 Sekunden absolviert.

Diese brachialen Werte werden dank des serienmäßigen Allradantriebes, den angepassten Fahrwerks-Komponenten und mit neuen Felgen des Typs "YT.5 Air" auf die Straße gebracht. Diese einteiligen, neu designten und ultraleichten Schmiedefelgen in der Dimension 9,5 x 21 und 12 x 22 werden in Kombination mit Hochleistungspneus in der Größe 255/30 ZR21 (VA) und 335/25 ZR22 (HA) verbaut.

Mehr von Mansory und Ferrari:

Lamborghini Urus wird durch Mansory-Makeover zum zweitürigen SUV

Ferrari Purosangue (2023) im Test: Die Raum-Rakete

Das Interieur bietet eine konsequente Ausrichtung in Hellblau und ist bis in den letzten Winkel des Innenraumes komplett mit hochwertigem Leder bezogen. Dort, wo kein Leder zum Einsatz kommt (oder kommen kann), wird der Innenraum punktuell mit Carbon akzentuiert. Ein Mansory-Sportleder-Lenkrad, Mansory-Leder-Fußmatten und mehrere, präzise gestickte Mansory-Logos runden die vollumfassende Veredelung im Innenraum ab. Zum Preis macht das Unternehmen keine Angaben.

Bildergalerie: Mansory Ferrari F9XX "Tempesta Celeste"

Mansory Ferrari F9XX

22

Mansory Ferrari F9XX Mansory Ferrari F9XX Mansory Ferrari F9XX Mansory Ferrari F9XX Mansory Ferrari F9XX Mansory Ferrari F9XX

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Jeff Bezos gab Ferrari den nötigen Anstoß für den Bau des Luce



Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?



Ferrari bei Margen im Höhenflug: Eine Marke schafft Verrücktes



Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?



Wert verfünffacht: Dieser Ferrari soll 11 Millionen Euro bringen



Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...



Dartz Prombron NIGHTSHARK VI: Panzerfahrzeug trifft GTA VI