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VW ID. Buzz GTX startet 2023 mit 250 kW und Allradantrieb
Siebensitzer startet im Sommer, die Camping-Version California wohl erst 2025

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
12. Jan. 2023 um 11:48 Uhr
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Volkswagen will 2023 eine GTX-Version des VW ID. Buzz vorstellen. Das verriet nun Kai Grünitz, der Entwicklungsvorstand der Marke. Der Manager erklärte auch, wie es bei der Einführung weiterer ID.-Buzz-Varianten weitergehen wird.
Bei einer Veranstaltung zum Auto des Jahres sagte Grünitz: "Der GTX wird eine coole Hochleistungsversion mit 250 kW, einem speziellen Innenraum, neuen Außenfarben und einigen zusätzlichen Funktionen." Das Auto solle den bekannten Allradantrieb mit zwei Motoren erhalten, der von anderen ID-Fahrzeugen bekannt ist, meldet Autocar. Beim ID. Buzz wird die GTX-Variante aber offenbar stärker als bei ID.4 und ID.5.
In Wolfsburg wird auch über eine Allradversion des ID. Buzz ohne das GTX-Kürzel nachgedacht, ähnlich wie es zum Beispiel neben dem VW ID.4 GTX mit 220 kW auch noch einen VW ID.4 Pro 4Motion mit 195 kW gibt. Dabei wird die Leistung per Software begrenzt, die Motoren und die sonstige Hardware sind identisch.
Zu der bereits angekündigten Version des ID. Buzz mit langem Radstand sagte Grünitz, sie werde im Sommer auf den Markt kommen. Das Auto werde 25 Zentimeter länger sein als die (4,71 Meter lange) Normalversion, was auf knapp fünf Meter hinausliefe. Die Langversion werde sieben Sitze und ein deutlich flexibleres Sitzsystem haben.

Dieses Bild zur Siebensitzer-Version zeigte Grünitz schon im September bei einer Konferenz
Der normale Buzz hat nur fünf Sitze und eine verschiebbare Rückbank, die nicht ausgebaut werden kann. Die Langversion werde dagegen sieben Sitze in drei Reihen haben, die man "alle nach hinten herausziehen kann" – vermutlich bis auf die Sitze in der ersten Reihe. Außerdem soll es Captains-Chair-Sitze geben, die sich drehen lassen. Möglicherweise heißt das aber auch nur, dass man sie entgegen der Fahrtrichtung wieder einbauen kann.
Die Langversion wird auch einen größeren Radstand haben. Bei der Testveranstaltung in Kopenhagen bestätigte uns ein Techniker, dass dann auch eine größere Batterie hineinpasst. Wir gehen von zwei Modulen mehr als beim bisher verwendeten 77-kWh-Akku mit 12 Modulen aus, was etwa 90 kWh bedeuten würde. Ob das zu einer entsprechenden Reichweitenvergrößerung führen wird – der ID. Buzz schafft maximal 423 km –, bleibt unklar, da die Langversion natürlich auch schwerer sein wird.
Zur Camping-Version namens ID. Buzz California bestätigte Grünitz nur, dass es eine solche geben werde, und dass derzeit an einem ersten Prototyp gearbeitet werde. Autocar geht davon aus, dass dieses Modell erst 2025 eingeführt wird.
Grünitz hatte schon im September 2022 öffentlich über den ID. Buzz GTX gesprochen; zudem wurde die Modellvariante auch schon in einer offiziellen VW-Pressemitteilung vom Juni 2022 erwähnt.
Dies ist ein Artikel unseres Portals für Elektroautos, InsideEVs.de. Dort finden Elektroauto-Fans News, ausführliche Tests, Videos und Fotos zur Elektromobilität und den Antrieben von morgen.
Bildergalerie: VW ID. Buzz (2022) im Test
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Quelle: InsideEVs
Quelle: Autocar
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