... und es wird ein SUV

Wenn es um maßgeschneiderte Performance-Autos der drei großen deutschen Luxusmarken geht, dann hat Audi den R8 und Mercedes-Benz den AMG GT sowie bald das Hypercar One mit F1-Motor im Programm. Doch was ist mit BMW? Das Konzept des Vision M Next passte ebenfalls in diese Kategorie, wurde aber nie realisiert, da die Pläne für eine Serienversion fallen gelassen wurden.

Es scheint jedoch, dass ein eigenständiges M-Auto immer noch in Planung ist, und was ursprünglich als M-Version des X8 gedacht war nun ein maßgeschneiderter Hochleistungs-BMW werden könnte. Unsere Freunde vom BMWBLOG haben aus sicherer Quelle erfahren, dass der offizielle Name des Fahrzeugs XM und nicht X8 M lauten wird.

Warum kommt Ihnen dieser Name bekannt vor? Citroën verkaufte von 1989 bis 2000 eine Schräghecklimousine mit Frontantrieb  und hydropneumatischer Federung unter dem Namen XM, bevor sie ein Jahr später durch den C5 ersetzt wurde.

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Das neue SUV-Flaggschiff aus Bayern mit dem Codenamen "Project Rockstar" soll im Dezember 2022 in Produktion gehen und bis November 2027 vom Band laufen, was einem etwas kürzeren Lebenszyklus als üblich entspricht. Geplant sind bis zu 23 Zoll große Räder und ein ausgeklügeltes Hinterachsdifferenzial als Serienausstattung. Mitte 2023 soll er ein Hightech-System für autonomes Fahren erhalten, aber die eigentliche Magie findet unter der Motorhaube statt.

Auch wenn es sich nicht um ein modernes Revival des M1 aus den 1970er-Jahren mit mittig eingebautem Motor handeln wird, wird der XM einen interessanten Antriebsstrang haben – wenn man den kursierenden Gerüchten Glauben schenken darf. Der doppelt aufgeladene 4,4-Liter-V8 soll sich mit einem Elektromotor zusammentun und die Leistung auf weit über 700 PS steigern. Damit würde er den M5 CS als stärkstes BMW-Serienfahrzeug ablösen.

Was den Preis angeht, so berichtet BMWBLOG, dass der XM mindestens 180.000 Euro kosten könnte. Nur mal so zum Vergleich: Das wären gut 80.000 Euro mehr als der aktuelle Einstiegspreis eines X6 M. Uff.