Die Cake-Bikes mit coolem Design heißen Ösa und Kalk Ink

Die schwedische Elektroauto-Marke Polestar und Cake, ein schwedischer Spezialist für Elektro-Motorräder, agieren in Europa künftig als Partner. Die beiden Marken streben eine Kooperation im Zeichen der Elektrifizierung und des skandinavischen Designs an.

Zu den Gemeinsamkeiten gehört laut Polestar auch eine neue Sichtweise auf Marketing, Marke und Einzelhandel. Auch arbeiten beide Marken mit dem Stoßdämpfer-Hersteller Öhlins zusammen.

Schon 2019 begann die Kooperation mit einer Präsentation von Cake-Bikes bei Polestar-Veranstaltungen. Im Jahr 2020 soll dies fortgeführt werden, womit beide Marken neue Zielgruppen ansprechen wollen - offenbar erhofft sich Polestar davon auch einen gewissen Coolness-Bonus beim Image. Außerdem soll die Beziehung auf die geplanten Polestar Spaces in Europa ausgeweitet werden, so Polestar. Das bedeutet wohl, dass die Elektro-Bikes von Cake bei den Polestar-Händlern erhältlich sein werden.

Bildergalerie: Cake Ösa (2020)

Zu den Produkten von Cake gehören der vor allem für Transportaufgaben gedachte Elektro-Roller Ösa und das ebenfalls elektrisch angetriebene Offroad-Bike Kalk Ink. Herzstück der Ösa ist ein grauer Balken, an dem sich diverse Körbe, Taschen und Werkzeuge  anbringen lassen. Zu den Besonderheiten des Elektroantriebs gehört die (optionale) Möglichkeit, Strom aus der Batterie für elektrische Werkzeuge zu nutzen.

Der 65 Kilo schwere Roller mit mit dem 11 kW starken Antrieb bis 90 km/h schnell. Die Preise beginnen bei 8.500 Euro. Dafür bekommt man eine Version mit einem 1,5-kWh-Akku, mit dem in der Stadt bis zu 60 Kilometer möglich sein sollen. Die Version mit 2,5 kWh kostet 9.500 Euro und soll 100 Kilometer schaffen. Die Zulassungsklasse für die Ösa in Europa ist L3e-A1.

Bildergalerie: Cake Kalk Ink SL (2020)

Die Kalk Ink ist ein Offroad-Motorrad, das es auch in einer straßenzugelassenen Version (mit dem angehängten Kürzel SL (für Street Legal) gibt. Gedacht ist das Bike für das Erkunden der Wildnis, ohne die Natur zu verschmutzen. Für den Antrieb sorgt auch hier ein 11-kW-Motor, der rund 80 km/h ermöglicht. Die Batterie speichert 2,5 kWh. Die Kalk Ink kostet 9.500 Euro, die bis zu 90 km/h schnelle SL-Version wird für 10.500 Euro angeboten. Die Zulassungsklasse ist L3e-A1E; dafür braucht man einen EU-Führerschein der Klasse A1.

Beide Cake-Modelle haben ein auffälliges Design, das eher an hemdsärmelige Garagen-Basteleien erinnert. Im Vergleich kommen die Polestar-Modelle optisch eher konventionell daher. Der Polestar 1 ist ein elegantes Coupé mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, während der Polestar 2 ein Crossover-Modell mit reinem Elektroantrieb ist.

Bildergalerie: Polestar 1 (2020)