Nach einer Corona-Fahrpause sollten Sie Luftdruck und Verschleiß prüfen

Sie haben wegen des Corona-Lockdowns Ihr Auto eine längere Zeit nicht gefahren? Dann sollten Sie die Reifen überprüfen. Nur so können Sie sicher sein, dass sie damit noch sicher fahren können.

Einige Kontrollen können Autofahrerinnen und Autofahrer selbst durchführen. Andere Checks sollte man einem Fachmann überlassen. Die professionelle Prüfung kann bei einem Reifenhändler, Ihrer Markenwerkstatt oder einer unabhängigen Werkstatt erfolgen.

Bei länger nicht gefahrenen Reifen sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Sichtkontrolle: Überprüfen Sie, ob sich durch eine monatelange Standzeit Blasen oder andere Verformungen gebildet haben.
  • Luftdruck: Neben den vier Reifen am Auto sollten Sie auch den Ersatzreifen checken.
  • Profiltiefe: Neue Reifen haben etwa 8 Millimeter Profil. Vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter, doch die Haftung nimmt schon vorher ab. Empfohlen werden daher mindestens 3 bis 4 Millimeter. Das Profil checken kann man mit Hilfe der Verschleißindikatoren (Tread-Wear Indicator, TWI). Sie finden Sie auf Höhe der Kennzeichnung "TWI" an der Reifenflanke. Im Profil finden Sie an dieser Stelle kleine Stege in den Profilrillen. Wenn Stege und Profil auf einer Ebene liegen, ist die Mindestprofiltiefe erreicht.
  • Vibrationen: Nach längerer Standzeit sollten Sie darauf achten, ob das Lenkrad vibriert. Sind die Vibrationen nach den ersten Kilometern nicht, müssen die Reifen wahrscheinlich neu ausgewuchtet werden. Das ist dann eine Aufgabe für die Werkstatt.

Wenn die Prüfung ergibt, dass Sie einen neuen Reifen benötigen, können Sie sich natürlich an Ihre Markenwerkstatt oder einen örtlichen Reifenhändler wenden. Eine andere Alternative sind günstige Internetanbieter wie PKWTEILE.