Zu groß, zu schwer, zu gefährlich und schlecht für die Umwelt - sind das nur Vorurteile?

Selbst für Autofans sind SUVs ein Reizthema. Ihr Image hat sich zuletzt verschlechtert, gleichzeitig sind sie so beliebt wie nie. Woran liegt das? Welche Vorurteile stimmen und welche nicht? Ich selbst bin kein großer Fan von SUVs und stelle dennoch überrascht fest, dass meine Abneigung wohl doch nicht so groß ist wie gedacht.

Manche Modelle können sogar sinnvoll sein. Vor allem, wenn sie keine oder nur wenige Nachteile gegenüber konventionellen PKW besitzen. Ein Beispiel dafür ist der VW T-Cross, der sich die Plattform mit dem Polo teilt, etwas geräumiger ausfällt und dennoch mit kaum Mehrverbrauch an der Zapfsäule zu Buche schlägt.

Auch beim Basispreis sind Polo und T-Cross sehr ähnlich. Da ist die Entscheidung für das SUV nachvollziehbar. Von SUV-Enthusisaten werden jedoch auch andere Gründe ins Feld geführt. Darunter Aspekte wie Sicherheit oder die angeblich bessere Übersichtlichkeit.

Vergleicht man SUVs mit heutigen Limousinen, Kombis usw. liegen sie tatsächlich höher. Vor einigen Jahrzehnten sah es noch anderes aus. Tatsächlich scheint nicht die Bodenfreiheit heutiger SUVs gewachsen, sondern die normaler PKW gesunken zu sein. Bei einem Mercedes W124 beträgt der Abstand zwischen Fahrbahn und Unterboden nahezu genauso viel wie bei einem Skoda Karoq.

Welche weiteren richtigen und falschen Vorurteile über SUVs kursieren, sehen Sie im Video!