Neben dem Elektro-Cayman soll 2023 auch ein Elektro-Boxster starten

Dass die kommenden Versionen von Boxster und Cayman einen rein elektrischen Antrieb erhalten, ist bereits bekannt. Verkündet wurde das vor einigen Monaten durch Lutz Meschke, dem stellvertretenden Porsche-Vorstandsvorsitzenden, in einem Interview mit Top Gear. In einem neuen Bericht behauptet nun das CAR Magazine, dass die beiden 2023 startenden Elektro-Sportwagen 400 PS haben werden.

Nach den Informationen der britischen Auto-Website bekommen die Autos zwei Elektromotoren mit zusammen 400 PS, womit sie sich leistungsmäßig zwischen den GTS und den Spyder/GT4 schieben würden. Sie erhalten ein Aluminium-Monocoque und sollen außer mit Allradantrieb auch mit Heckantrieb (dann wohl mit einem E-Motor) erhältlich sein.

Laut dem Bericht soll sich das neue Duo die Technik mit einem Audi TTE sowie einer geplanten Wiedergeburt des Lamborghini Urraco teilen. Das von 1972 bis 1979 verkaufte Original war ein 2+2-sitziges Coupé mit einem V8-Motor und einem Design von Marcello Gandini.

Laut CAR Magazine soll der Elektroauto-Spezialist Rimac an der Entwicklung der emissionsfreien Sportwagen beteiligt sein; Porsche hat kürzlich seine Anteile an dem kroatischen Unternehmen auf 15,5 Prozent aufgestockt. Nach Ansicht von Top Gear könnte die Premium Platform Electric (PPE) des Elektro-Macan auch als Grundlage für den Elektro-Boxster und den Cayman dienen. Top Gear glaubt auch, dass die neuen Elektrosportler nicht das Ende der konventionell angetriebenen Versionen bedeuten wird. Es könnte einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren geben, in dem beide Modellevarianten friedlich nebeneinander existieren, so das Magazin.

Bis es so weit ist, ist Porsche noch mit dem aktuellen 718 Cayman beschäftigt: Die Zuffenhausener haben angekündigt, eine Hardcore-Version des GT4 RS herauszubringen.