Supersportler durchbricht 300 Meilen pro Stunde

Bugatti hat als erster Hersteller die 300-Meilen-pro-Stunde-Marke durchbrochen. Auf der Teststrecke in Ehra-Lessien (bei Wolfsburg) schaffte ein seriennaher Prototyp auf Basis des Chiron ein Tempo von 304,773 mph. Das entspricht 490,484 km/h. Damit hat der Supersportwagen einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Laut TopGear wurde der neue Rekord bereits am 2. August aufgestellt, also vor einem Monat. Die Fahrt wurde vom TÜV zertifiziert. Zu den bisher schnellsten Supersportlern gehören der SSC Tuatara (256,18 mph im Jahr 2007), Hennessey Venom F5 (270,49 mph im Jahr 2013) und Koenigsegg Agera RS (284,55 mph im Jahr 2017). Koenigsegg strebt mit dem Jesko ebenfalls ein Durchbrechen der 300-mph-Marke an.

Der Rekordwagen von Bugatti wurde laut TopGear tiefergelegt und auch sonst in puncto Luftwiderstand optimiert. Unter anderem wurden der Heckflügel und die Air Brakes entfernt. Auch wurde der Beifahrersitz aus- und dafür ein Überrollbügel eingebaut. Der 8,0-Liter-Quadturbo-W16 mit 1.500 PS wurde dagegen mitsamt dem Allradantrieb aus dem Serienauto übernommen. Gefahren wurde der Wagen vom britischen Rennprofi Andy Wallace.

„Was für ein Rekord! Wir sind überglücklich als erster Hersteller überhaupt die Geschwindigkeit von mehr als 300 Meilen pro Stunde erreicht zu haben. Ein Meilenstein für die Ewigkeit. Ich danke dem ganzen Team und dem Fahrer Andy Wallace für diese herausragende Leistung“, jubelte Bugatti-Chef Stephan Winkelmann.

Quellen: Bugatti, TopGear.com

Bildergalerie: Bugatti Chiron fährt schneller als 490 km/h