Einflüsse aus der Vergangenheit für die Zukunft

Im Juli dieses Jahres kündigte Hyundai ein mysteriöses neues Modell an, das auf der diesjährigen IAA (12. bis 22. September 2019) sein Debüt feiern wird. Einige Wochen später kaum heraus, dass das südkoreanische Unternehmen die neue Generation des i10 auf der Messe zeigt, aber dies wird nicht die einzige aufregende Premiere der Marke sein. Ein neues Teaserbild deutet auf ein vollelektrisches Konzept hin, den 45, dessen Weltpremiere am 10. September in der Halle 11 der Frankfurter Ausstellung stattfindet.

An dieser Stelle enthüllt Hyundai noch nicht viel über die Studie. Die kurze Pressemitteilung, die dem Bild beiliegt, sagt uns, dass das 45er-Konzept als Vorschau auf die Designsprache der Marke für die kommenden emissionsfreien Modelle dienen soll.

Das Gesamtbild des Prototyps ist "inspiriert vom Rückblick auf das erste eigenständige Modell der Marke in den 1970er Jahren" und dies zeigt sich vor allem an den kantigen Formen. Gemeint ist der Hyundai Pony von 1975, dessen Fließheckkarosserie von Italdesign stammte. Offiziell vorgestellt wurde der Pony bereits im Oktober 1974, also vor 45 Jahren, womit sich die Zahl 45 an der Studie erklärt.

Bildergalerie: Hyundai Pony (1975)

Das Konzept stellt eine Weiterentwicklung von Hyundais Designsprache "Sensuous Sportiness" dar, wobei "Sensuous" für "verbesserte emotionale Werte, die Kunden durch Design erleben können" steht, während "Sportiness" anscheinend "entschlossen ist, diese Werte durch innovative Mobilitätslösungen umzusetzen".

Es werden keine technischen Details bekanntgegeben, aber wir wissen, dass die 45er-Studie von einem vollelektrischen Antriebsstrang angetrieben wird. Nach einigen Quellen könnte das Auto mit anpassbaren Komponenten ausgestattet sein, und die (sozusagen) digitale Frontpartie mit beleuchteten Scheinwerferkonturen deutet ebenfalls darauf hin. In einer älteren Pressemitteilung von Anfang des Monats erklärte Hyundai, dass man versuchen werde, sich vorzustellen, "wie zukünftige Fahrzeuge den Kunden mehr Freiheit bieten werden, ihre Autos ähnlich wie die Menschen ihr Zuhause zu gestalten".