Was würden wir uns mit diesem Auto gerne schmutzig machen

Die neue Chevrolet Corvette C8 ist gerade mal ein paar Tage alt und trotzdem gibt es bereits diverse Renderings von alternativen Modellvarianten. Das jüngste kommt von einer bekannten Quelle - X-Tomi Design on Facebook - und es ist vermutlich die bisher coolste Idee einer Mittelmotor-Corvette. Dass ein Supercar mit Höherlegung und Offroad-Vibes eine sehr spezielle Anziehungskraft entwickeln kann, haben wir ja bereits beim durchgeknallten Lamborghini Huracán Sterrato gesehen.  

 

Um ehrlich zu sein, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass eine neue Corvette mit einer ähnlichen Idee in nicht allzu ferner Zukunft Realität wird. Naja, in gewisser Weise zumindest. Eine Allrad-C8 ist Gerüchten zufolge in der Mache. Auch wenn diese sicher nicht durch verschneite Winderlandschaften oder über staubige Trails hämmern wird. Es wird davon ausgegangen, dass die ultimative Ausbaustufe der Corvette als Hybrid mit mehr als 1.000 PS aufschlägt. Die Vorderräder sollen dabei elektrisch angetrieben werden. 

Aktuell ist das wirklich nur ein Gerücht, allerdings werden Varianten mit sehr viel mehr Power definitiv getestet. Es wird sogar berichtet, dass sich die Karosserien von entsprechenden Prototypen unter all der Kraft so verwunden haben, dass Heckscheiben gerissen sind.

Bildergalerie: Chevrolet Corvette Stingray (2019)

Es ist schwer zu sagen, wo so eine Hybrid-Corvette preislich liegen wird, aber sie wird ganz sicher nicht in die Discount-Supersportler-Kategorie des Basismodells fallen. Selbiges schickt sich an, die Welt der Supercars gehörig durcheinander zu wirbeln, indem sie Kunden (zumindest in den USA) ein V8-Mittelmotor-Erlebnis für weniger als 60.000 US-Dollar, also knapp 54.000 Euro, ermöglicht. Für einen überschaubaren Aufschlag gibt es dann noch das Z51-Performance-Paket, mit dem die C8 in unter drei Sekunden von 0-60 mph (0-96 km/h) beschleunigt. Derartiges war bisher ausschließlich Fahrzeugen vorbehalten, die preislich deutlich im sechsstelligen Bereich liegen. 

Quelle: X-Tomi Design via Facebook